Trump lässt das Personalkarussell rotieren

Der Mann kommt nicht zur Ruhe. Donald Trump hat in den vergangenen Tagen einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat er seine Heimatschutzministerin, Kristjen Nielsen, entlassen, weil sie die Lage an der mexikanischen Grenze, Trumps Ansicht nach, nicht in den Griff bekommt.

 

Die Beziehung zwischen beiden stand schon in der letzten Zeit unter keinem guten Stern. Es gab immer wieder Spekulationen über den Abgang von Nielsen. Obwohl die Initiative zur Entlassung der Ministerin von Trump ausgegangen sein soll, schrieb diese in ihrem "Rücktrittsgesuch", dass sie hoffe, dass der nächste Heimatschutzminister mehr Kompetenzen bekomme, die Gesetze zu ändern, die es bislang verhinderten, die Grenze zu Mexiko zu sichern. 

 

Demokraten wollen Trump verklagen

 

Und mit den US-Demokraten lebt Trump seit Beginn seiner Amtszeit bekanntlich in gegenseitiger Dauerfeindschaft. Jetzt wollen die Demokraten den Präsidenten wegen seines Mauerbaus an der mexikanischen Grenze verklagen. Trump wolle diese Mauer mit Hilfe einer "Notstandserklärung" am Kongress vorbei finanzieren. Das ginge gar nicht, so die Auffassung der Demokraten, die auch noch darauf dringen, dass Trump endlich seine Steuererklärungen offenlegt. Sie hatten ihm dabei eine Frist bis zum 10. April gesetzt. Die wird Trump wohl verstreichen lassen, denn er kündigte an, dass die Demokraten seine Steuererklärung nie zu sehen bekämen.

 

Ehemaliger Spendensammler soll Fed-Direktor werden

 

Und es gibt noch zwei weitere Trump-Personalien. Der eine heißt Herman Cain, der war früher Chef einer Pizza-Kette und später Spendensammler für Trumps Präsidentschafts-Wahlkampf. Nun soll Cain nach dem Willen von Trump in das Direktorium der amerikanischen Notenbank einziehen. Die Politik der Notenbank, die Zinsen zu erhöhen, war dem Präsidenten schon länger ein Dorn im Auge. Die Fed würde mit dieser Zinspolitik den Wirtschaftsaufschwung abwürgen, so Trumps Meinung. Mit Cain hat er demnächst einen Mann seines Vertrauens im Fed-Direktorium sitzen.

 

Kritiker der Weltbank wird Weltbank-Chef

 

Ein weiterer Trump-Vertrauter soll Chef der Weltbank werden. Sein Name: David Malpas. Bislang tat sich der Mann des Präsidenten als scharfer Weltbank-Kritiker hervor. Deshalb sorgte seine Nominierung an vielen Orten für Irritationen. Ein afrikanischer Präsident beschrieb deshalb die Nominierung von Malpas auch so: Jetzt würde der Brandstifter zum Brandmeister ernannt. Diese Kritik dürfte Trump nicht stören, denn die USA haben das Recht, den Weltbank-Chef zu ernennen. mei

 

 

 

 

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