Wie der Klimawandel zum Hype wird

Erst vor kurzem verlor ein Berliner, evangelischer Bischof die geistige Kontrolle. Er verstieg sich in der Behauptung, die schwedische Klimaaktivistin wandele auf den Spuren von Jesus. Auch für die fridaysforfuture-Demonstrationen der Schüler hatte der Mann einen biblischen Vergleich. Passend im Vorfeld des Osterfestes sagte der Bischof, diese Proteste symbolisierten für ihn den Einzug von Jesus in Jerusalem. Mehr geht nicht. Mittlerweile ist der Mann von diesen Anwandlungen wieder etwas zurückgerudert. Aber trotzdem stehen sie weiter im Raum.

 

Trittbrettfahrer sind am Werk

 

Was bleibt, ist die Vermutung, dass hier Trittbrettfahrer am Werke sind. Die versuchen, sich vom Klimawandel-Hype um eine 16-Jährige eine Scheibe abzuschneiden. Dieser Anbiederungsversuch, quasi auf höchster Ebene, wird misslingen. Damit wird der Kirche nicht gelingen, verlorenes Vertrauen der Jugend in ihre Institution zurückzugewinnen. Am Ende des Tages, das sollte sich der Bischof merken, wirken solche Vergleiche einfach nur lächerlich. 

 

Bei der Klima-Roadshow Zwischenstopp beim Papst

 

Da Greta Thunberg mittlerweile überall Zutritt hat, wenn sie es wünscht, durfte bei ihrer Klima-Roadshow der Besuch beim Papst nicht fehlen. Auch ihm forderte sie freundlich lächelnd dazu auf, endlich beim Kampf gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Dabei war die 16-Jährige in diesem Fall nicht nah bei Jesus, sondern richtig nah an Petrus, oder besser dessen leibhaftigen Nachfolger, herangekommen. Himmlisch.

 

Fast 1000 Aktivisten in London verhaftet

 

Wie richtiger Protest funktioniert, lernte Greta aber erst bei ihrem Besuch in London kennen. Dort hat sie mit den Anhängern der Extinction Rebellion eine treue Anhängerschar, die sie bei ihrer Ankunft in London - mit dem Zug natürlich - mit frenetischen Beifall empfing. Diese Bewegung, auch kurz XR genannt, hat es sich zur Aufgabe gemacht mit Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen die Klimakrise vorzugehen. Quasi als Willkommensgeschenk für Greta Thunberg hatten die XRler in London teilweise den Verkehr lahm gelegt. Mit dieser Aktion waren wohl die Bobbys der britischen Hauptstadt überfordert, denn sie sollen fast 1000 "Rebellen" verhaftet haben. 

 

Vorbild für Klimaaktivisten in anderen Ländern

 

Eigentlich eine seltsame Aktion des Establishments, denn dadurch wurden die XRler erst einmal europaweit populär. Und auch ihre Protestformen könnten sich einige Klimaaktivisten in anderen Ländern zum Vorbild nehmen. Die zum Beispiel, wie in Deutschland, immer wieder Freitags in überschaubarer Zahl brav durch die Städte demonstrieren. Für ein Ziel, das alle "irgendwie" gut finden. Diese gesitteten Demonstrationsformen haben aber den Nachteil, dass diese Bewegung so keiner richtig ernst nimmt.

 

Wer unterstützt Greta Thunberg?

 

Die intensiven Reiseaktivitäten der jungen Schwedin, haben einmal mehr ihre Kritiker auf den Plan gerufen. Diese treibt die Frage um, vom wem ist Greta Thunberg die Marionette? Und: Von wem wird sie bezahlt? Von ihrem Taschengeld wird sie die "Ausflüge" nach Rom und London  sicher nicht  bezahlt haben. Deshalb ist aller Wahrscheinlichkeit nach davon auszugehen, dass sie rhetorisch und finanziell gesponsert wird. Stellt sich dann die Frage: Ist das schlimm oder verboten? Klares nein. Aber wenn es einen Sponsor geben sollte, dann sollten sie oder ihre Eltern den Namen nennen. mei

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