Der Mann, der die Welt polarisiert

  • .8.5.2019: Die "New York Times" will es mit Hilfe der Trump'schen Steuerunterlagen herausgefunden haben. Donald Trump habe zwischen 1985 und 1994 über eine Milliarde US-Dollar an Schulden angehäuft. Wie die Zeitung weiter mitteilt, habe Trump innerhalb von zehn Jahren Miese in Höhe von 1,17 Milliarden Dollar gemacht. Das Blatt kommt zu dem Schluss, dass Trump mehr Geld in diesem Zeitraum verloren habe, als nahezu jeder amerikanische Steuerzahler. Diese großen Verluste haben zur Folge gehabt, dass der heutige US-Präsident acht Jahre lang keine Einkommensteuer gezahlt habe. mei
  •  7.5.2019: Eigentlich wollte US-Außenminister Pompeo heute mit Angela Merkel und Heiko Maaß in Berlin zusammentreffen. Doch Pompeo sagte den Termin angeblich ohne Angaben von Gründen ab. Gesprächsthemen wären das bilaterale Verhältnis zwischen Deutschland und den USA sowie die Situation in der Ukraine und Venezuela gewesen. Stattdessen wird Donald Trump mit Ungarns Staatschef, Viktor Organ, bald treffen. Beide wollen über Energie, die nationale Sicherheit und Handelsfragen sprechen. mei
  • 7.5.2019: Manchmal organisiert sich Donald Trump seine Erfolgserlebnis selbst. So zum Beispiel, wenn er der Golf-Ikone, Tiger Woods, die amerikanische Freiheitsmedaille mit überschwänglichen Worten verleiht. Vielleicht macht Trump eine solche Verleihung so viel Spaß, weil er selbst ein passionierter Golfer ist. Auf der anderen Seite gerät er gleich wieder unter Beschuss. So sind 400 Ex-Staatsanwälte der USA der Meinung, dass Trump nur sein Amt vor einer Strafverfolgung schützen würde. In einem offenen Brief werfen sie Trump schwerwiegende Justizbehinderung vor. So habe er versucht, den Sonderermittler Robert Mueller zu entlassen. Dann habe Trump den Versuch unternommen, die Untersuchungen Muellers einzuschränken und Zeugen, den Ermittlern "vorzuenthalten". Mit ihrer Auffassung liegen die Staatsanwälte konträr zur Position von US-Justizminister William Barr. Der sah in dem Mueller-Bericht den Beweis, dass Trump keine strafbare Handlungen vorzuwerfen seien. mei
  • 6.5.2019: Nach der Ankündigung Trumps, China mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent zu belegen, droht China seinerseits mit dem Abbruch der Handelsgespräche mit den USA. Auch die weltweiten Börsen reagierten auf die "Zoll"-Offensive des US-Präsidenten empfindlich. So fiel der Shanghai Composite Index um 5,2 , der Hang Seng Index um 3,4, der Dow Jones und der S&P-Index jeweils um knapp zwei Prozentpunkte. Auch der Ölpreis in den USA wurde nach der Trump-Drohung in Mitleidenschaft gezogen. Er fiel um knapp 2,6 Prozent. Auch der internationale Vergleichspreis für Öl gab nach (- 2,2 Prozent). Der Dax soll nach Meinung von Experten niedriger in die Woche starten. mei
  • 5.5.2019: Donald Trump zieht beim Handelsstreit mit China die Daumenschrauben an. Er will die Einfuhrzölle von chinesische Produkten in die USA von 10 auf 25 Prozent erhöhen. Trumps Begründung: Die Verhandlungen über das Handelsabkommen mit China gingen ihm zu langsam voran. Angeblich wolle China nachverhandeln, was ihm nicht gefalle. Bereits vor zehn Monaten hatte Trump Waren aus China im Wert von 200 Milliarden US-Dollar mit Sonderzöllen von zehn Prozent belegt. Im Januar auf dem G20-Gipfel in Argentinien hatten sich die USA und China auf einen "Waffenstand" in ihrem Handelskrieg verständigt. mei
  • 5.5.2019: Kim Jong Un schießt wieder, aber Donald Trump bleibt cool. Der nordkoreanische Staatschef, Kim, hatte kürzlich zwei "Projektile", gemeint sind Raketen, getestet. US Präsident Trump, der sich schon mehrmals mit Kim in letzter Zeit getroffen hatte,  zeigte sich aber unbeeindruckt. Es werde einen "Deal" mit Kim wegen der atomaren Abrüstung Nordkoreas geben, ließ Trump auf Twitter verlauten. Denn: "In dieser interessanten Welt" sei alles möglich". Nach Ansicht Trumps, habe Kim das wirtschaftliche Potenzial seines Landes erkannt, und das werde er nicht verspielen. Außerdem werde Kim das "Versprechen", das er ihm gegeben habe nicht brechen. mei
  • 5.5.2019 Auch in Deutschland gibt es es jetzt einen Donald Trump. Wenn auch im "Bonsai"-Format. Das jedenfalls ist die Meinung von Sigmar Gabriel, derzeit die graue Eminenz der SPD mit Mitteilungsbedürfnis. Mit "Bonsai" meint er den 1,70-Meter-Mann, Kevin Kühnert, seines Zeichens Juso-Vorsitzender. Der hatte jetzt unter anderem über die Verstaatlichung von Autokonzernen in der "Zeit" schwadroniert. Gabriel schoss in seiner "Handelsblatt"-Kolumne rhetorisch scharf zurück. Kühnerts Aussagen seien populistisch und parteischädigend. Basta. mei

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