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Piratenpartei warnt vor der App "Nimses"

Die beworbene App, welche ein neues Soziales Netzwerk ist, sei unter dem Aspekt des Datenschutzes äußerst bedenklich. 

Dass Youtuber in ihren Videos auch ihre eigenen Produkte sowie Produkte Dritter bewerben, sei eine Selbstverständlichkeit. Leider handele es sich bei der App, die Pewdiepie bewerbe, nicht um irgendein lustiges Spiel oder neues Online-Gimmick.

 

Nimses sei das Online-Äquivalent des Verkaufs der eigenen Seele. Mit dem Akzeptieren der Nutzungsbedingungen überschreibe der Nutzer die Rechte an der eigenen Onlinepräsenz an das Unternehmen. Ähnlich wie bei Google, Facebook oder Apple benötige diese App Zugang zu bestimmten Informationen und frage permanent Daten ab. Im Gegensatz zu den althergebrachten Anwendungen veröffentliche Nimses diese Informationen und sei immer aktiv.

 

Die App überwacht den Nutzer

 

Wenn Nutzer online seien, würden sie von der App überwacht. Dabei nutze die App auch auf dem Telefon gespeicherte Kontakte. Mit am erschreckendsten sei, dass Nutzer die exakte Position anderer Nutzer in der App nachschauen könnten. Spätestens hier höre für uns Piratenpartei der Spaß auf, denn solche Informationen online verfügbar zu machen, können zu realen Gefahren für Nutzer*innen dieser App führen, so Daniel Mönch, Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei. 

 

Piratenpartei warnt alle Jugendlichen

 

Die Piratenpartei warne ausdrücklich alle Jugendlichen, welche weder von ihren Freunden noch von ihren Eltern überwacht werden wollen, diese App zu installieren. Die Partei appelliert auch an die Eltern, ihre Kinder über die möglichen Folgen und Konsequenzen des Datenschutzes aufzuklären. Nutzer hätten keinerlei Möglichkeiten, den Grad ihrer Privatsphäre einzustellen. 

Grundsätzlich verlange die App kontinuierlichen Zugriff auf den Standort - auch wenn sie nicht geöffnet sei. Wo auch immer sich befinde, könnten Sie durch befreundete und fremde Nutzer ausfindig gemacht werden. Ein Deaktivieren der Standortbestimmung oder Entziehen der Rechte seitens des Betriebssystems führe dazu, dass die App nicht mehr funktioniere. 

 

Privatsphäre kann nicht eingestellt werden

 

Des Weiteren führen die Nutzerbedingungen aus, dass das Mindestalter bei mindestens 13 Jahren liegt. Bei einer App, welche den Standort für alle sichtbar anzeigt und so Stalking und Mobbing Tür und Tor öffnet, sei das absolut unverantwortlich, da die Privatsphäre nicht eingestellt werden kann. Die Piratenpartei setze sich dafür ein, dass Apps, welche im Appstore der unterschiedlichen Unternehmen angeboten wird, auch den guten europäischen Datenschutzrichtlinien entsprechen müssen.

pm, ots, mei

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