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Zverev: Tennis muss in Deutschland mehr Aufmerksamkeit bekommen

Vor dem Start des zweiten Grand Slam Turniers in Wimbledon sagt Zverev im Interview mit dem stern: "Tennis ist in Deutschland nicht die Sportart Nummer 1. Es interessiert die Leute einfach nicht so, wie ich es mir wünschen würde." 

 

Früher sei das anders gewesen, mit Steffi Graf und Boris Becker, so Zverev, der in London an Nummer 6 gesetzt ist und in der ersten Runde auf den Tschechen Jiri Vesely trifft. "Aber wenn du, so wie die beiden es waren, nicht ganz oben bist, dann wird es schwer mit der Anerkennung. Top 5 reicht dann nicht." 

 

"Ich habe noch kein Grand-Slam-Turnier gewinnen können"

 

Seine eigene Rolle als künftiges Zugpferd im deutschen Männertennis sieht er einstweilen noch realistisch: "Ich habe noch kein Grand-Slam-Turnier gewinnen können. Das macht mich nicht interessant genug." Sowieso gehe es ihm nicht in erster Linie um die persönliche Anerkennung. "Mir geht es um den Sport, und ich wünsche mir, dass Tennis wieder mehr Aufmerksamkeit in diesem Land bekommt", sagt Zverev.

 

Der Geburtsstadt Hamburg verbunden

 

Obwohl der 22-jährige Sohn russischer Eltern seit mehreren Jahren in Monaco lebt, fühlt er sich seiner Geburtsstadt Hamburg nach wie vor verbunden. "Meine Heimat bleibt immer Hamburg", so Zverev im stern, "Hamburg ist die Stadt, in der ich mich am wohlsten fühle." Zwar sei das Wetter oft mies gewesen, wenn er von den Turnieren zurückgekommen sei, aber er werde die Atmosphäre in dem Haus, in dem er aufgewachsen sei, nie vergessen. 

 

"Wenn es ganz doof läuft, fliege ich in der ersten Runde raus"

 

Interview spricht Zverev auch über seine Chancen bei dem wohl traditionsreichsten Tennisturnier der Welt. Zverev: "Wenn es ganz doof läuft, fliege ich in der ersten Runde raus, aber ich kann eben auch im Halbfinale auf Djokovic treffen und dort vielleicht sogar gewinnen." pm, ots, Quelle: Stern

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