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Zufrieden mit dem rot-rot-grünen Koalitionsvertrag

Das sagte sie im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Alle hätten Kompromisse machen müssen. "Das, was wir ausgehandelt haben, finde ich eine gute Grundlage."

 

Zwar gebe es Kritiker, "für die eine Regierungsbeteiligung unter einer Schuldenbremse per se abzulehnen ist und die ihren Standpunkt sehr vehement vortragen". Sie halte jedoch "die Regierungsbeteiligung für den besseren Weg für ein sozialeres Bremen", erklärte Barth. Dem Schicksal weiterer Kürzungen im sozialen Bereich wolle sie die Stadt nicht überlassen.

 

Mit Erleichterung und Hoffnung verbunden

 

Aus der Bevölkerung und auch in ihrem Beruf - der Drogensozialarbeit - bekomme sie mit, "dass das Zustandekommen von Rot-Grün-Rot mit viel Erleichterung und auch Hoffnung verbunden ist". Schon in den Verhandlungen und vorher im Wahlkampf habe sie oft gehört, "dass wir das hinkriegen müssen. Auch von Nicht-Linken und Menschen, die sich eigentlich schon von der Politik verabschiedet hatten. Das hat mich berührt", so Barth.

 

Niedersachsen hält an der Weser-Vertiefung fest

 

Unterdessen hält Niedersachsen trotz des neuen Bremer Koalitionsvertrages von SPD, Grünen und Linken an der geplanten Weser-Vertiefung fest. "Wir glauben, dass ein Ausbau der Weser zwingend notwendig ist - und zwar auch und gerade im Interesse von Bremen selbst", sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) dem Bremer WESER-KURIER. "Da haben wir als Niedersachsen eine klare Haltung, die erfreulicherweise auch vom Bund getragen wird." Man sei zwar jederzeit zu Gesprächen mit dem Nachbarn bereit, erklärte der Regierungschef. "Für uns steht dieser Ausbau allerdings nicht zur Disposition." Auch bei anderen Verkehrsprojekten gehe das Land davon aus, dass sich die Hansestadt an gemeinsame Verabredungen halten werde. pm, ots

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