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Ford verlagert Kompetenzen in die USA

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" werde die Federführung in der Fahrwerksentwicklung künftig nicht mehr bei Ford in Europa liegen, sondern beim US-Mutterkonzern angesiedelt sein. Damit verliere Ford auf dem Kontinent eine der letzten verbliebenen Kernkompetenzen in der weltweiten Konzernstruktur.

 

Im Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich werde seit 2008 Fahrwerkstechnologie für Ford-Modelle weltweit entwickelt. Die Mitarbeiter dort würden. auch weiterhin in dem Bereich arbeiten, allerdings unter amerikanischer Leitung. Zu geplanten Stellenstreichungen gebe es von Seiten des Unternehmens zwar keine Angaben. Laut eines internen Organigramms wurde aber bereits eine gesamte Management-Ebene nahezu komplett gestrichen.

 

Manager berichten an die amerikanische Zentrale in Dearborn

 

Die wenigen verbleibenden Manager würden künftig aus Merkenich in die amerikanische Zentrale in Dearborn berichten. Branchenbeobachter sehen in der Entwicklung nicht nur eine Schwächung der europäischen Position innerhalb des Konzerns, sondern auch des Standorts Köln. "Wir zentralisieren Entwicklungsverantwortung im Konzern und nehmen gleichzeitig neue, zusätzliche Entwicklungsaufgaben für Ford Europa an Bord", sagt Jörg Beyer, Geschäftsführer Produktentwicklung von Ford Deutschland und Executive Director der Produktentwicklung von Ford in Europa. Parallel dazu habe aber auch die Produktentwicklung einen anteiligen Beitrag zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung im Unternehmen zu leisten. Ford stecke in Europa in dem wohl tiefgreifendsten Restrukturierungsprozess der Unternehmensgeschichte. Hintergrund sind unter anderem hohe Verluste im vergangenen Jahr. pm, ots, mei

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