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Präsidentenwahl in Guatemala unter schlechten Vorzeichen

"Wer Straftaten begeht oder korrupt ist, kann in Guatemala heute leichter Präsidentschaftskandidat werden als eine ehrliche Person", sagte Thelma Aldana der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland".

 

Die von 2014 bis 2018 amtierende ehemalige guatemaltekische Generalstaatsanwältin wurde von der Partei "Movimiento Semilla" als Präsidentschaftskandidatin aufgestellt, doch das Verfassungsgericht verhinderte die Kandidatur der Alternativen Nobelpreisträgerin. "Ich bin Opfer einer Verleumdungskampagne geworden und werde in Guatemala politisch verfolgt", sagte die Juristin, die während ihrer Amtszeit gegen verschiedene ranghohe Politiker und Unternehmer wegen Korruption ermittelte, unter anderem gegen den aktuellen Regierungschef Jimmy Morales sowie gegen die Ex-Präsidenten Otto Pérez Molina und Álvaro Colom".

 

Der Staat ist unterwandert

 

Das zwei so schlecht beleumundete Kandidaten in die Stichwahl einziehen konnten, liege daran, dass der Staat unterwandert sei, und solange das so sei, könne das Parteiensystem nicht funktionieren. "Das Problem ist, dass es in Guatemala eine korrupte politische Klasse gibt, und dass der Staat von diesen korrupten Politikern beherrscht wird", lautet ihr Fazit.  Ihre Devise für die Zukunft: "Wir müssen überall unsere Stimme erheben, denn das Schlimmste, was Guatemala passieren kann, ist zu schweigen." pm, ots

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