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Oberbürgermeisterin Reker gegen Pläne des 1. FC Köln

Das sagte sie der "Kölnischen Rundschau". Mir wäre es am liebsten, mit dem FC eine gute und einvernehmliche Lösung zu finden." Der 1. FC Köln will im geschützten Kölner Grüngürtel Kunstrasenplätze und ein Nachwuchs-Leistungszentrum bauen. Der Konflikt hatte zuletzt an Schärfe zugenommen. Umweltschützer argumentieren mit dem vom Stadtrat beschlossenen Klimanotstand. Reker sagte dazu: "Der Klimanotstand ist ernst gemeint. Es hat ein Umdenken stattgefunden."

 

Für den Fall, dass der Rat der Erweiterung zustimmen sollte, haben Umweltschützer bereits Klage angedroht, es würde für den 1.FC Köln zu jahrelangen Verzögerungen kommen. Zur Frage, ob sie sich vorstellen könnte, dass der FC auch außerhalb der Stadt trainieren könnte, sagte Reker: "Ich würde das nicht als Drohung verstehen. Ich denke vielmehr in der Region."

 

Die Trainingsbedingungen sind unzureichend

 

Der Verein hatte stets deutlich gemacht, dass die Trainingsbedingungen im Vergleich zu anderen Bundesligisten völlig unzureichend seien. Der 1.FC Köln prüft zudem einen Ausbau des Stadions in Müngersdorf auf bis 75 000 Zuschauer. Reker machte deutlich, dass sie auch ein solches Vorhaben kritisch sieht: "In der vom FC gewünschten Form wird der Ausbau dort voraussichtlich nicht möglich sein." Dies sei schon aus Gründen des Lärmschutzes schwierig. Es gehe darum, eine Kompromisslösung zu finden. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zeigte sich von Rekers Vorstoß zu den Grüngürtel-Plänen überrascht: "Wir befinden uns in einem geordneten Verfahren und tun alle gut daran, dessen Ende abzuwarten", sagte Wehrle der Rundschau. Die Position des Vereins sei klar: "Unsere Heimat ist das Geißbockheim." Dort wolle man die Trainingsmöglichkeiten verbessern und das gehe nicht ohne Ausbau. pm, ots

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