Saisonstart: Wenig Klasse, aber einen Punkt gewonnen

Erinnern wir uns: In der zurückliegenden Saison starteten die Schalker mit fünf Niederlagen in Folge. Das war gegen die Gladbacher Borussia nun anders. Aber es gab zwar in dem Spiel wenig Chancen und keine Tore für beide Teams. Zum Schluss trennten sich beide Mannschaften aber mit einem gerechten 0:0.  

 

Bei Schalke blieben aber die alten "Laster": Wie in der Vorsaison lief vorne fast nichts zusammen - und das bei der Bundesligapremiere von David Wagner. 

 

"Die Leistung war in Ordnung. Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht", so Gladbachs Trainer Marco Rose nach dem Spiel. Für Schalke-Keeper Alexander Nübel war es "alles in allem war es ein gutes Spiel",  54.022 Zuschauer sahen im ausverkauften Borussia-Park ein temporeiches, offensives Match von beiden Mannschaften. Und: Protest von den Schalker-Rängen gegen Aufsichtsratsboss, Clemens Tönnies, gab es, wie im Pokalspiel gegen die SV Drochteresen/Assel nicht. 

 

Beide Teams schenkten sich nichts

 

Schalke hatte zu Beginn Vorteile im Spiel, ging aggressiv in den Zweikämpfe zu Werke und störte früh. Neuzugang Benito Raman hatte aus kurzer Distanz auch die erste Chance. Blieb aber ohne Erfolg. Beide Teams schenkten sich in der Folge nichts. Hitzig  und intensiv war das Spiel, entsprechend hoch aber auch die Fehlerquote bei den Teams.

Auch die Trainer waren in Action: Rose und Wagner standen in ihrem jeweils ersten Ligaspiel die volle Spieldistanz lang vor ihrer Bank, gestikulierten und klatschten immer wieder aufmunternd Beifall. 

 

Raman vergibt die beste Chance des Spiels

 

In den ersten 45 Minuten suchten beide Mannschaften den schnellen Weg nach vorne. Der Ball landete aber viel zu selten in der gefährlichen Zone des Gegners. Schalke blieb dabei die gefährlichere Mannschaft und hatte durch Raman die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit: Bei einem Konter steckte Guido Burgstaller auf den aus Düsseldorf gekommenen Angreifer durch. Der Abschluss vom Raman war überhastet. Und so wurde nichts aus der Schalker Führung.  Die zweiten 45. Minuten begannen die Gladbacher deutlich engagierter. Torjäger Alassane Pléa, von dem wenig zu sehen war wie auch von Neuzugängen Marcus Thuram und dem Ex-Schalker Breel Embolo, traf nach einem feinen Zuspiel nur den Außenpfosten. mei