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Artenvielfalt nicht gegen Windenergie ausspielen

Die Piratenpartei Niedersachsen kritisiert dieses Vorgehen scharf. "Es ist geradezu perfide, die Abminderung des Artenschutz als Notwendigkeit zu benennen, den ohne Zweifel notwendigen Ausbau regenerativer Energien zu fördern. Wenn die Landesregierung tatsächlich Wert auf regenerative Energien legt, dann gibt es andere Baustellen, die angepackt werden müssen und weniger negative Folgewirkungen haben", sagt Michael Berndt, Themenbeauftragter der Piratenpartei Niedersachsen für Energiepolitik. Statt Vorgaben zu ändern, die aus guten Gründen so gestaltet wurden, wie sie sind, sollte man eher weniger geförderte Arten regenerativer Energie wie die wesentlich weniger problematische Solarenergie stärker in den Focus stellen. 

 

Deutschland produzierte Stromüberschuss von acht Prozent

 

Was viel zu wenig bedacht werde, sei die Speicherung von Strom. Gerade Strom aus Windenergie werde vielfach dann produziert, wenn die Nachfrage gering sei. Das trage dann dazu bei, dass Deutschland auch im letzten Jahr wieder einen Stromexportüberschuss von circa acht Prozent der produzierten Strommenge zu verzeichnen hatte. Der von der Politik zu unterstützende zügige Aufbau von Stromspeicherkapazitäten sei ein notwendiger nächster Schritt und müsse ein weiterer Ansatzpunkt dafür sein, den Strombedarf umwelt- und klimafreundlich zu decken.

pm, ots, mei

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