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Früherer Finanzminister will für den SPD-Vorsitz kandidieren

Das sagte Bormanns dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Mich treibt die Krise der SPD seit langem um und ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich die Bitte, mich an einem Neustart zu beteiligen, ablehnen würde", fügte der 66-Jährige hinzu.

 

"Eine Kandidatur für den Bundesvorsitz käme für mich allerdings nur mit dem klaren Votum des Landesvorstandes in Frage", sagte Walter-Borjans. "Die Aufforderungen zu einer Kandidatur kamen von unterschiedlichen Kreisen innerhalb und außerhalb der SPD, darunter erfreulich viele junge Leute. Wenn die SPD wieder erfolgreich sein will, müssen alle Gruppen an einem Strang ziehen", so der SPD-Politiker. Er könne sich gut vorstellen, die unterschiedlichen Positionen auszugleichen. "Sollte meine Kandidatur gewünscht werden, werde ich mit einer Partnerin im Duo antreten", sagte der frühere NRW-Finanzminister der Zeitung. pm, ots

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