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Unterschiedliche Einschätzungen der Parteien nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg

Das  sagte Schäfer-Gümbel der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Auch beim Koalitionspartner nehme er ein großes Interesse wahr, konstruktiv an der Sache zu arbeiten. "Wir müssen vor allem beim Klimaschutz zu einem Ergebnis kommen", betonte der kommissarische SPD-Chef.

 

Die große Koalition im Bund war für CDU und SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg keine Hilfe, sagte dagegen die Kandidatin für den SPD-Vorsitz, Gesine Schwan. "Die Erfolge kamen aus eigener Kraft der Landesparteien. Die Bundesparteien in der großen Koalition bringen zur Zeit keinen kräftigen Rückenwind, ihr Profil ist weniger klar als das der Landeschefs", sagte Schwan der "Rheinischen Post".

 

Die AfD als stärkste Kraft verhindert

 

Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer (CDU) und Dietmar Woidke (SPD), hätten mit großem Engagement und unerwartet großem Erfolg die AfD als stärkste Kraft verhindert. "Offensiv und argumentativ für Offenheit gegen Fremdenfeindlichkeit aufzutreten, hat sich ausgezahlt."

 

Minderheitsregierung für Sachsen gefordert

 

Unterdessen forderte die zum rechten Flügel der CDU gehörende Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel  für Sachsen eine Minderheitsregierung. Das sagte sie der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Die Wähler wollen in der übergroßen Mehrheit in Sachsen weder SPD noch Grüne in der Regierung. Da würde ich eine CDU-Minderheitsregierung für sinnvoll halten, die ich auch im Bund richtig fände", erklärte die CDU-Politikerin. Dann würde, so Pantel, nur noch über Sachfragen entschieden. "Und wenn dann eben einmal die AfD die Mehrheit bei einer Abstimmung bringt, dann wäre das eben so." In ihrer Heimatstadt Düsseldorf, so die Abgeordnete, habe der SPD-Oberbürgermeister auch eine Sachabstimmung mit Hilfe der Linken gewonnen. pm, ots

 

 

English version

 

That said Schäfer-Gümbel the Düsseldorf "Rheinische Post". Even with the coalition partner, he takes a great interest in constructively working on the matter. "Above all, we have to come to a conclusion on climate protection", emphasized the acting SPD chief.

 

The grand coalition in the Bund was for CDU and SPD in the state elections in Saxony and Brandenburg no help, said the candidate for the SPD presidency, Gesine Schwan. "The successes came from their own efforts of the provincial parties.The federal parties in the grand coalition currently bring no strong tailwind, their profile is less clear than that of the country chiefs," said Schwan the "Rheinische Post".

 

The AfD as the strongest force prevented

 

The prime ministers of Saxony and Brandenburg, Michael Kretschmer (CDU) and Dietmar Woidke (SPD), would have prevented the AfD as the strongest force with great commitment and unexpected great success. "Acting aggressively and openly to oppose xenophobia has paid off." pm, ots, mei

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