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Kassenarzt-Chef will E-Tretroller komplett verbieten

Das sagte Gassen der  "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Überall dort, wo diese Fahrzeuge inzwischen rumfahren, haben wir deutlich mehr Verletzte", sagte Gassen, der selbst Unfallchirurg ist. Das beginne bei komplexen Brüchen von Armen und Beinen und reiche bis zu Kopfverletzungen und Todesfällen. "Die schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten. Aus unfallchirurgischer Sicht sind E-Tretroller eine Katastrophe." 

 

Die Gefahr gehe oft vom Verhalten der Fahrer aus, die blindlings Kreuzungen querten, zu zweit führen und sich rücksichtslos verhielten. "Aber das war absehbar. Aus ärztlicher Perspektive war es unverantwortlich, grünes Licht für E-Tretroller zu geben", beklagte der Mediziner. Roller-Führerscheine oder der Einbau von Blinkern würden daran nichts ändern. "Es gibt auch keine Notwendigkeit für diese Gefährte. Sie gehören nicht auf die Straße und schon gar nicht auf den Gehweg", sagt Gassen. "Aus medizinischer Sicht sind sie einfach zu gefährlich, also weg damit. Die Rettungsstellen sind schon voll genug." 

 

"Es war klar, dass es zu Unfällen kommt"

 

Der Unfallforscher Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Versicherer (GdV) widersprach Gassen: "Ein Verbot der E-Tretroller so kurz nach der Einführung zu fordern ist 'Quatsch'", sagte Brockmann der "NOZ". "Es war von vornherein klar, dass, wenn wir dieses zusätzliche Verkehrsmittel auf unseren Straßen zulassen, es zu Unfällen kommen wird. Wir stellen auch schwere Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern fest - aber es würde niemand auf die Idee kommen, sie im Straßenverkehr zu verbieten."

 

Fehlentwicklungen der vergangenen Monate beseitigen

 

Es komme jetzt vielmehr darauf an, die Fehlentwicklungen der vergangenen Monate zu beseitigen, fordert Brockmann. "Was wir brauchen, ist mehr polizeiliche Kontrolle. Es gibt zu viele Nutzer von E-Tretrollern, die zu zweit oder auf dem Gehweg fahren oder unter Alkoholeinfluss unterwegs sind." Da die Polizei nur begrenzte Ressourcen habe, müssten Bußgelder einschlägig erhöht werden, um Verbesserungen herbeizuführen. Aktuelle Unfallstatistiken zu E-Scootern liegen dem GdV laut Brockmann bislang noch nicht vor. Die Polizei fängt gerade erst mit der punktuellen Erhebung an. Ab Januar sollen die Zahlen dann flächendeckend erhoben werden. pm, ots

 

English version

 

Only three months after the approval of electric pedal scooters, the head of the health insurance company, Andreas Gassen, demanded a ban on scooters. "E-scooters should be completely banned. Only this would help to avoid injuries", said the chairman of the board of the Federal Association of Statutory Health Insurance Physicians (KBV). This was said by Gassen of the "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

 

"Wherever these vehicles now drive around, we have significantly more injured people," said Gassen, who is himself an accident surgeon. This starts with complex fractures of arms and legs and extends to head injuries and deaths. "The worst fears have come true. From an accident surgical point of view, electric scooters are a disaster." 

 

The danger often emanates from the behaviour of drivers who blindly crossed intersections, lead in pairs and behave ruthlessly. "But that was foreseeable. From a medical perspective, it was irresponsible to give the green light for electric pedal scooters," complained the physician. Roller driving licences or the installation of turn signals would not change this. "There is also no need for these vehicles. They don't belong on the street and certainly not on the sidewalk," says Gassen. "From a medical point of view, they are simply too dangerous, so they are gone. The rescue services are already full enough." 

 

"It was clear that accidents would happen."

 

The accident researcher Siegfried Brockmann of the Gesamtverband der Versicherer (GdV) contradicted Gassen: "To demand a ban on electric pedal scooters so soon after their introduction is nonsense", Brockmann told the "NOZ". "It was clear from the outset that if we allow this additional means of transport on our roads, there will be accidents. We also see serious accidents involving cyclists - but nobody would think of banning them in road traffic."

 

Eliminating the mistakes of recent months

 

It is more important now to eliminate the misguided developments of the past months, Brockmann demands. "What we need is more police control. There are too many users of electric scooters who drive in pairs or on the sidewalk, or who are under the influence of alcohol." Since the police have limited resources, fines would have to be increased in order to bring about improvements. According to Brockmann, current accident statistics on e-scooters are not yet available to the GdV. The police are just beginning with the selective survey. Starting in January, the figures will be collected nationwide. pm, ots

 

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