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Der israelische Botschafter wehrt sich gegen rechtsradikale Angriffe

Das sagte  in einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen. Issacharoff kritisierte die AfD für ihre Sicht auf den Holocaust. "Die AfD ist eine Partei, die die Verbrechen des Nationalsozialismus verharmlost", sagte der Chefdiplomat.

 

Ihr Führungspersonal habe Juden und Israelis "schwer beleidigt". Issacharoff verwies auf die Forderungen nach einer 180-Grad-Wende der deutschen Erinnerungskultur und die Umdeutung des Berliner Holocaust-Mahnmals. Israels Botschafter lobte den deutschen Umgang mit der eigenen Geschichte. Es gebe eine "sichtbare Erinnerungskultur". Die Mehrheit der Deutschen sehe und verstehe die Gefahren des neuen Antisemitismus - "nicht nur für Juden, sondern für die ganze Gesellschaft". Manchmal aber habe er "das Gefühl, dass einige Leute heute offen aussprechen, was sie vor zehn Jahren möglicherweise nur gedacht haben". 

 

Grenze zwischen legitimer Israelkritik und Antisemitismus

 

Issacharoff zog eine klare Grenze zwischen legitimer Israelkritik und Antisemitismus. Kritik sei dann antisemitisch, wenn das Existenzrecht Israels in Frage gestellt oder "den Juden" die Schuld am Nahostkonflikt gegeben werde. Der Botschafter kritisierte die BDS-Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen). "Solche Methoden taugen weder für einen Dialog noch für einen Brückenschlag zwischen Völkern, im Gegenteil", sagte er der Zeitung. "Wer Kritik äußern möchte, sollte sie würdig vortragen." pm, ots

 

English version

 

The Israeli ambassador to Germany, Jeremy Issacharoff, has resisted radical right-wing attacks.  "They attacked my family, my wife, my children - that doesn't change anything about my attitude towards the AfD," said the ambassador in a conversation with the New Westphalian newspaper appearing in Bielefeld. Issacharoff criticized the AfD for its view of the Holocaust. "The AfD is a party that plays down the crimes of National Socialism," said the chief diplomat.

 

Its leaders had "severely insulted" Jews and Israelis. Issacharoff referred to the demands for a 180-degree change in the German culture of remembrance and the reinterpretation of the Berlin Holocaust Memorial. Israel's ambassador praised Germany's handling of its own history. There was a "visible culture of remembrance". The majority of Germans see and understand the dangers of the new anti-Semitism - "not only for Jews, but for society as a whole. But sometimes he had "the feeling that some people today openly say what they might have thought ten years ago". 

 

Boundary between legitimate criticism of Israel and anti-Semitism

 

Issacharoff drew a clear line between legitimate criticism of Israel and anti-Semitism. Criticism was then anti-Semitic if Israel's right to exist was questioned or "the Jews" were blamed for the Middle East conflict. The ambassador criticized the BDS campaign Boycott, Divestment and Sanctions. "Such methods are neither suitable for dialogue nor for building bridges between peoples, on the contrary", he told the newspaper. "Anyone who wants to express criticism should do so in a dignified manner. pm, ots

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