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Der Anteil der Einser-Abiturienten ist deutlich gestiegen

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post" in allen 16 Bundesländern. Demnach ist in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Einser-Abiturienten in 15 von 16 Bundesländern gewachsen. Allein Baden-Württemberg verzeichnete einen leichten Rückgang.

 

Deutschlandweit stieg der Anteil der Abiturienten mit einer Eins vor dem Komma von 20,2 auf 25,8 Prozent. 

Für den Deutschen Hochschulverband (DHV) sind mehr Einser-Abiturienten eine schlechte Nachricht. "Wir sehen es mit Sorge, dass die Abiturnoten besser werden", sagt DHV-Sprecher Matthias Jaroch. Der "Noteninflation" müsse Einhalt geboten werden: "Qualität muss Vorrang vor Quantität haben." Schon heute fehlten den Studienanfängern häufig wichtige Grundkenntnisse, etwa in der Mathematik. 

 

Große Unterschiede zwischen den Bundesländern

 

Die Daten der Länder zeigen nicht nur, dass die Zahl der Einser-Abiturienten zugenommen hat. Sie belegen auch, wie groß nach wie vor die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind. 37,9 Prozent der Thüringer Abiturienten hatten 2018 eine Eins vor dem Komma stehen. Bei Schlusslicht Schleswig-Holstein waren es zuletzt nur 17,3 Prozent.

 

Das Ranking der Abiturnoten 

Angegeben sind jeweils die Prozentwerte aus dem Jahr 2018 (* 2017) und in Klammern der Vergleichswert aus dem Jahr 2008. 

 

  • 1. Thüringen 37,9 (30,5)
  • 2. Sachsen 34,6 (22,4)
  • 3. Bayern 31,5 (24,0)
  • 4. Brandenburg 30,2 (25,0)
  • 5. Sachsen-Anhalt 29,9 (19,3)
  • 6. Mecklenburg-Vorp. 28,9 (24,4)
  • 7. Bremen 27,4 (24,7)
  • 8. Berlin 26,4 (17,9)
  • 9. Hessen 27,2 (22,2)
  • 10. Hamburg 26,0 (19,3)
  • 11. Saarland 25,8 (21,4)
  • 12. NRW 24,3 (16,8)
  • 13. Baden-Würt. 24,0 (25,6)
  • 14. Rheinland-Pfalz 22,5 (15,4)
  • 15. Niedersachsen 21,7 (16,1)
  • 16. Schleswig-Hols. 17,3* (14,9)

pm, ots

 

English version

 

The proportion of single-serving A-levels has risen significantly nationwide in the past ten years. Whereas in 2008 one in five school leavers had an average grade of at least 1.9, by 2018 this figure had risen to more than one in four.

 

This is the result of a survey conducted by the Düsseldorf-based "Rheinische Post" in all 16 federal states. According to the survey, the proportion of single-serving school leavers has increased in 15 out of 16 federal states over the past ten years. Baden-Württemberg alone recorded a slight decline. Throughout Germany, the proportion of high school graduates with a one to the decimal point rose from 20.2 to 25.8 percent. 

 

For the German University Association (DHV), more A-levels are bad news. "We see it with concern that the Abitur notes become better , say DHV speaker Matthias Jaroch. The "inflation of grades" must be stopped: "Quality must take precedence over quantity". Even today, freshmen often lack important basic knowledge, for example in mathematics. 

 

Large differences between the federal states

 

The data from the countries not only show that the number of A-levels has increased. They also show how large the differences between the federal states still are. 37.9 percent of Thuringian high school graduates had a one before the decimal point in 2018. At Schleswig-Holstein, the last figure was only 17.3 percent.

 

The Ranking of Abitur Grades 

The percentages from the year 2018 (* 2017) are given and the comparative value from the year 2008 is given in brackets. 

 

  • 1st Thuringia 37.9 (30.5)
  • 2nd Saxony 34.6 (22.4)
  • 3rd Bavaria 31.5 (24.0)
  • 4th Brandenburg 30.2 (25.0)
  • 5th Saxony-Anhalt 29.9 (19.3)
  • 6th Mecklenburg-Western Pomerania 28.9 (24.4)
  • 7th Bremen 27.4 (24.7)
  • 8th Berlin 26.4 (17.9)
  • 9th Hesse 27.2 (22.2)
  • 10. Hamburg 26.0 (19.3)
  • 11th Saarland 25.8 (21.4)
  • 12. NRW 24.3 (16.8)
  • 13th Baden-Würt. 24,0 (25,6)
  • 14 Rhineland-Palatinate 22.5 (15.4)
  • 15 Lower Saxony 21.7 (16.1)
  • 16th Schleswig-Hols. 17,3* (14,9)

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