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Mehrzahl der Deutschen befürchtet schlechtere wirtschaftliche Verhältnisse

Besonders wichtig ist der Klimaschutz im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer Schülern und Studenten (55%) sowie den Anhängern der Grünen (58%). Als weniger wichtig betrachten den Klimaschutz die meisten Ostdeutschen (70%), die Erwerbstätigen mittleren Alters (über 70%) sowie Anhänger der Union (70%), der FDP (78%) und der AfD (87%) und die Nichtwähler (74%). 

 

Die Diskussion über das Klimapaket der Bundesregierung stieß bei 52 Prozent der Bundesbürger in dieser Woche auf starkes Interesse. Aber auch andere Themen beschäftigen die Bundesbürger stark: 30 Prozent interessierten sich für die turbulenten Vorgänge in Großbritannien, 16 Prozent für die Verwicklungen in den USA, 11 Prozent für die Spannungen im Nahen Osten und 15 Prozent für die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook. 

57 Prozent der Deutschen fürchten, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verschlechtern werden. Das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise 2008. 

 

Die SPD liegt gleichauf mit AfD 

 

Die politische Stimmung in Deutschland verändert sich auch in dieser Woche kaum. Im RTL/n-tv-Trendbarometer können Grüne und FDP um einen Prozentpunkt zulegen, die SPD verliert zwei Prozentpunkte. Für CDU/CSU, Linke, AfD sowie die kleinen Splitterparteien ändert sich nichts. Wenn in dieser Woche Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 27 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 13 Prozent (20,5%), FDP 9 Prozent (10,7%), Grüne 23 Prozent (8,9%), Linke 7 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 20 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%). 

 

Grüne profitieren nicht von der Klimadebatte

 

Forsa-Chef Manfred Güllner sagt: "Von der intensiven Debatte über die Klimapolitik können die Grünen - anders als in der Woche nach der Europawahl - kaum profitieren. Die SPD verliert, weil nur wenige ihr politische Kompetenz zutrauen - weder bei der Ökonomie noch bei der Ökologie." pm, ots

Quelle: RTL/n-tv-Trendbarometer 

 

English version

 

36 percent of Germans consider climate protection to be the "most urgent and important problem currently facing politicians in Germany". In contrast, 64 percent believe that there are "other problems that are just as important or even more important". Climate protection is particularly important in the current RTL/n-tv Trend Barometer for pupils and students (55%) and Green supporters (58%). Most East Germans (70%), the working middle-aged (over 70%) as well as supporters of the Union (70%), the FDP (78%) and the AfD (87%) and the non-voters (74%) regard climate protection as less important. 

 

The discussion about the German government's climate package met with strong interest among 52 percent of Germans this week. But other topics are also of great interest to German citizens: 30 percent were interested in the turbulent events in Great Britain, 16 percent in the entanglements in the USA, 11 percent in the tensions in the Middle East and 15 percent in the insolvency of tour operator Thomas Cook. 

57 percent of Germans fear that economic conditions will deteriorate. This is the highest figure since the 2008 financial crisis. 

 

SPD on par with AfD 

 

The political mood in Germany is hardly changing this week either. In the RTL/n-tv trend barometer, the Greens and FDP can gain one percentage point, the SPD loses two percentage points. For the CDU/CSU, Left Party, AfD and the small splinter parties, nothing will change. If the Bundestag elections were held this week, the parties could expect the following result: CDU/CSU 27 percent (Bundestag election 32.9%), SPD 13 percent (20.5%), FDP 9 percent (10.7%), Greens 23 percent (8.9%), Left 7 percent (9.2%), AfD 13 percent (12.6%). 8 percent would choose one of the other parties (5.2%). 20% of all voters are currently undecided or would not vote (non-voters 2017: 23.8%). 

 

Greens do not benefit from climate debate

 

Forsa chief Manfred Güllner says: "Unlike in the week after the European elections, the Greens can hardly profit from the intensive debate on climate policy. The SPD is losing out because only a few people trust its political competence - neither in economics nor in ecology. pm, ots

Source: RTL/n-tv trend barometer 

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