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Die Kurzarbeit in der deutschen Industrie nimmt zu

„Damit hat die Anzahl der Unternehmen mit Kurzarbeit ein Niveau erreicht, das zuletzt auf dem Hochpunkt der Rezession 2012/13 gemessen wurde. Die Anzahl der Kurzarbeiter stieg damals auf knapp über 100 000 Personen an“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der Ifo- Konjunkturprognosen.

 

„Kurzarbeit ist ein Mittel der Wahl, wenn Unternehmen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ihre Fachkräfte halten wollen. Und aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive ist das Kurzarbeitergeld einer der automatischen Stabilisatoren, der in einer konjunkturellen Schwächephase Lohn- und Gehaltseinbußen durch staatliche Leistungen zumindest teilweise ausgleicht.“ Der Ifo-Umfrage zufolge konzentriere sich die Kurzarbeit in der deutschen Industrie gegenwärtig auf sieben Branchen.

 

Textilindustrie ist am stärksten von Kurzarbeit betroffen

 

Die Textilindustrie sei mit einem Anteil von 20 Prozent der Firmen am stärksten betroffen. Es folgten Unternehmen, die elektrische Ausrüstungen herstellen, mit einem Anteil von 11 Prozent und Firmen in der Metallerzeugung- und bearbeitung mit 10 Prozent sowie Unternehmen in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit 9 Prozent. Im Maschinenbau sind es 7 Prozent, bei Autos und Autoteilen ebenfalls 7 Prozent und in der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus 6 Prozent der Unternehmen. pm, ifo

 

English version

 

Short-time work in German industry is on the increase. This is the result of the latest survey conducted by the ifo Institute. According to the latest survey by the ifo Institute, 5.5 percent of companies in the manufacturing sector were working short-time in September, compared to only 3.8 percent in June. "Thus, the number of companies with short-time work has reached a level last measured at the peak of the recession in 2012/13. The number of short-time workers rose to just over 100,000," says Timo Wollmershäuser, head of Ifo's economic forecasts.

 

"Short-time work is a means of choice when companies want to retain their skilled workers despite difficult economic times. And from a macroeconomic perspective, the short-time working allowance is one of the automatic stabilizers that at least partially compensates for wage and salary losses caused by state benefits during an economic weak phase. According to the Ifo survey, short-time work in German industry is currently concentrated in seven sectors.

 

Textile industry hardest hit by short-time work

 

The textile industry, with a share of 20 percent of companies, is the most affected. This was followed by companies manufacturing electrical equipment with a share of 11 percent, companies in metal production and processing with 10 percent, and companies in the manufacture of metal products with 9 percent. The figure is 7 percent for mechanical engineering, 7 percent for cars and car parts and 6 percent for the production of paper, cardboard and related goods. pm, ifo

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