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Unternehmen: Ein Drittel der Investitionen fließen in die Digitalisierung

Für knapp neun von zehn Firmen hat die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle sowie der Kundenschnittstelle höchste Relevanz. In einigen Bereichen bleibt die Umsetzung aber noch hinter den Ansprüchen zurück. Defizite bestehen vor allem an der Kundenschnittstelle und bei der Digitalkompetenz der Mitarbeiter. Dies sind Ergebnisse der Studie Digital Value 2019, für die im Auftrag von Horváth & Partners 300 Führungskräfte befragt wurden. 

 

Digitalisierung ist für viele Firmen ein wichtiger Investitionsbereich, wie die Studie belegt. Im Schnitt flossen 36 Prozent der Investitionssumme in den digitalen Fortschritt. Jedes fünfte Unternehmen wendete 2018 sogar mehr als 50 Prozent der Investitionen für derartige Projekte auf. Besonders stark engagierten sich Unternehmen aus den Branchen Chemie-, Öl- und Pharma. 39 Prozent gaben mehr als 50 Prozent ihrer Investitionen für Digitalprojekte aus. Immerhin mehr als ein Viertel der Unternehmen der Autobranche wie auch des Handels wendeten dafür mehr als 50 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen auf. 

 

Automatisierung von Prozessen auf einem guten Stand

 

Die Automatisierung von Prozessen, kultureller Wandel und Agilität sind in acht von zehn Unternehmen bereits auf einem guten Stand. Drei von zehn Führungskräfte sehen noch Defizite bei der Digitalisierung der Kundenschnittstelle sowie bei der Digitalkompetenz der Mitarbeiter. Werden die einzelnen Aspekte der Digitalisierung, die den Verantwortlichen wichtig sind, mit dem im Unternehmen Erreichten verglichen, zeigen sich gerade in diesen beiden Bereichen die größten Lücken. 88 Prozent der Befragten messen einer digitalen Kundenschnittstelle große Bedeutung zu, aber erst 69 Prozent sehen einem guten Stand erreicht.

 

Kompetenzen der Mitarbeiter haben hohe Relevanz

 

Die Kompetenzen der Mitarbeiter haben für 84 Prozent hohe Relevanz, während erst 67 Prozent den Ist-Stand gut bewerten. Jede dritte Führungskraft ist zudem mit dem aktuellen Stand der umfassenden Digitalisierung des Unternehmens nicht zufrieden. "Hier können Unternehmen noch Verbesserungspotenziale heben", sagt Dr. Michael Kieninger, Sprecher des Vorstands von Horváth & Partners. "Im Ganzen zeigt sich aber, dass die Firmen auf einem guten Weg sind: Sie haben nicht nur die Bedeutung der digitalen Umbrüche erkannt, sondern auch der Stand der Umsetzung kann sich weitestgehend sehen lassen." pm, ots

 

English version

 

Companies in German-speaking countries attach great importance to digital transformation. On average, more than a third of their investments flow into this area. For almost nine out of ten companies, the digitization of their business models and customer interfaces is of the highest relevance. In some areas, however, implementation still lags behind expectations. Deficits exist above all in the customer interface and in the digital competence of the employees. These are the results of the Digital Value 2019 study, for which 300 managers were surveyed on behalf of Horváth & Partners. 

 

Digitization is an important investment area for many companies, as the study shows. On average, 36 percent of the investment sum was invested in digital progress. In 2018, every fifth company spent more than 50 percent of its investments on such projects. Companies from the chemical, oil and pharmaceutical industries were particularly active. 39 percent spent more than 50 percent of their investments on digital projects. After all, more than a quarter of companies in the automotive and retail sectors spent more than 50 percent of their total investments on digital projects. 

 

Process automation at a good level

 

The automation of processes, cultural change and agility are already well established in eight out of ten companies. Three out of ten executives still see deficits in the digitization of the customer interface as well as in the digital competence of the employees. If the individual aspects of digitization that are important to those responsible are compared with what has been achieved in the company, it is in these two areas that the greatest gaps become apparent. 88 percent of the respondents attach great importance to a digital customer interface, but only 69 percent see a good level achieved.

 

Employee competencies are highly relevant

 

The competencies of the employees are highly relevant for 84 percent, while only 67 percent rate the current status as good. Every third manager is also dissatisfied with the current status of the company's comprehensive digitalization. "Companies can still leverage improvement potential here," says Dr. Michael Kieninger, Chairman of the Board of Horváth & Partners. "All in all, however, it shows that the companies are on the right track: They have not only recognized the importance of the digital upheavals, but also the state of implementation to a large extent can be seen." pm, ots

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