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Deutschland kann in den nächsten Jahren fünf digitale Giganten hervorbringen

Dies betreffe vor allem die großen Märkte, wie Lebensmittel, Einzelhandel, Automobil, Logistik und Haushaltsgeräte, und werde den bereits bestehenden Weltklasse-Unternehmen zugeschrieben, darunter: Aldi, BMW, Bosch, Metro, Otto, Schwarz Group, VW und andere.

 

Der Bericht "Who Will Win Next Digital Race: startups, digital giants like Amazon or incumbents like Walmart, Tata, Lidl?" wurde von GVG Capital, einer Privatkapitalgesellschaft im Bereich der digitalen Transformation, veröffentlicht.  Der Bericht basiere auf der "weltweit größten Studie" zur digitalen Transformation, die 5.000 Unternehmen in 100 Ländern umfasse. 

 

Pro Segment kann es nur einen Digitalriesen geben

 

Die Einsätze könnten nicht höher sein, da es nur einen Sieger - also einen Digitalriesen - pro großem Marktsegment geben könne. Als "Digitalriesen" gelten Unternehmen mit einem Firmenwert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar, die auf ihrem jeweiligen Markt führend seien. Bis zum Jahr 2030 werde erwartet, dass sich weltweit Verbraucherausgaben in Höhe von 50 Billionen US-Dollar in den Onlinebereich verlagern würden - mit 40 neuen, digitalen Großunternehmen aus 15 weiteren Ländern wie Indien oder Deutschland, die in Dutzenden Billionen-Dollar-Märkten quer durch alle Bereiche, von Lebensmittel bis Gesundheit, aktiv sein würden. Das erste digitale Rennen habe acht Digitalriesen hervorgebracht, darunter sieben der zehn wichtigsten Unternehmen weltweit: vier davon stammten aus dem Silicon Valley (Apple, Facebook, Google, Netflix), zwei aus Seattle (Amazon, Microsoft) und zwei aus China (Alibaba, Tencent). 

 

Es ist zu teuer, neue Marke und Technologie aufzubauen

 

Etablierte Unternehmen könnten nun das kritische Zeitfenster nutzen, da Startups und aktuelle digitale Riesen vor strukturellen Herausforderungen stehen und zudem behördlichen Hindernissen, Ressentiments aus der Bevölkerung und der Skepsis von Investoren ausgesetzt seien. Regierungen rund um die Welt - wie etwa Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Brasilien, die VAE und andere - stellten ausländische Digitalriesen wie Amazon und Facebook vor steuerliche und behördliche Hürden. Kein einziges, der in den letzten 15 Jahren gegründeten Startup könne sich zu einem Digitalriesen entwickeln, da es mittlerweile zu teuer geworden sei, eine neue Marke sowie die dazugehörige Technologie und Infrastruktur im großen Stil aufzubauen. 

 

Etablierte Unternehmen haben einen erheblichen Vorteil

 

"Deutsche Unternehmen könnten das Silicon Valley übertreffen - aber nur dann, wenn sie die Kundenerfahrung um das 10-Fache verbessern, sodass die Marktstruktur verändert und die Geschwindigkeit ihrer digitalen Innovationen exponentiell beschleunigt werden kann", sagt Love Goel, Chairman und CEO von GVG Capital in den USA. Goel ergänzte: "Traditionell etablierte Unternehmen mit einer konzentrierten Eigentümerstruktur - Gründer, Familie oder Private Equity - haben aufgrund der schnelleren Entscheidungsfindung und Kapitalzuweisung hier einen erheblichen Vorteil." pm, ots, mei

 

English version

 

According to a report, Germany could produce at least five digital giants by the year 2030 - comparable with Amazon in the US retail trade or Tencent in the Chinese media. This applies above all to the major markets, such as food, retail, automotive, logistics and household appliances, and is attributed to existing world-class companies, including Amazon: Aldi, BMW, Bosch, Metro, Otto, Schwarz Group, VW and others.

 

The report "Who Will Win Next Digital Race: startups, digital giants like Amazon or incumbents like Walmart, Tata, Lidl?" was published by GVG Capital, a private equity firm involved in digital transformation.  The report is based on the "world's largest digital transformation study", covering 5,000 companies in 100 countries. 

 

There can only be one digital giant per segment

 

The stakes could not be higher, as there could only be one winner - i.e. one digital giant - per large market segment. Digital giants" are companies with a goodwill of more than 100 billion US dollars that are leaders in their respective markets. By the year 2030, it is expected that worldwide consumer spending of 50 trillion US dollars will shift to the online sector - with 40 new, large digital companies from 15 other countries such as India or Germany, active in dozens of trillion dollar markets across all sectors, from food to health. The first digital race produced eight digital giants, including seven of the world's top ten companies: four from Silicon Valley (Apple, Facebook, Google, Netflix), two from Seattle (Amazon, Microsoft) and two from China (Alibaba, Tencent). 

 

It's too expensive to build a new brand and technology

 

Established companies can now take advantage of the critical time window, as start-ups and current digital giants face structural challenges and are also exposed to official obstacles, resentment from the population and the scepticism of investors. Governments around the world - such as Germany, France, the UK, India, Brazil, the UAE and others - have faced foreign digital giants like Amazon and Facebook with tax and regulatory hurdles. Not a single one of the startups founded in the last 15 years could develop into a digital giant, as it had become too expensive to build a new brand and the associated technology and infrastructure on a grand scale. 

 

Established companies have a significant advantage

 

"German companies could outperform Silicon Valley - but only if they improve the customer experience 10-fold, changing the market structure and exponentially accelerating the speed of their digital innovations," said Love Goel, chairman and CEO of GVG Capital in the US. Goel added: "Traditionally established companies with a concentrated ownership structure - founders, family or private equity - have a significant advantage here due to faster decision-making and capital allocation. pm, ots, mei

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