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Die Linkspartei profitiert von der Thüringen-Wahl

Bei allen anderen Parteien gibt es keine Veränderung, der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent drei Prozentpunkte über der Vorwoche. 

45 Prozent der Bundesbürger halten den Wahlausgang in Thüringen und die sich daraus ergebenden politischen Auseinandersetzungen für das wichtigste Thema der Woche.

 

Die Union verliert nach dem schlechten Abschneiden bei der Landtagswahl und den Angriffen von Friedrich Merz auf Angela Merkel. Die SPD muss sich wieder den dritten Platz hinter den Grünen mit der AfD teilen. Von ihren Kandidaten für die Parteispitze ist nur Olaf Scholz den meisten Deutschen ein Begriff - Norbert Walter-Borjans kennen 15 Prozent, Klara Geywitz 10 und Saskia Eskens 8 Prozent. Von den SPD-Anhängern kennen Walter Borjans 21, Geywitz 14 und Eskens 13 Prozent. 

 

So würden die Bundesbürger wählen

 

Wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 13 Prozent (20,5%), FDP 8 Prozent (10,7%), Grüne 20 Prozent (8,9%), Linke 10 Prozent (9,2%), AfD 13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). 25 Prozent aller Wahlberechtigten sind derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017: 23,8%). 

 

Auswahlprozess hat der Partei kein Vertrauen gebracht

 

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte gegenüber der Mediengruppe RTL: "Der monatelange Auswahlprozess der SPD für die neue Parteispitze hat der Partei kein neues Vertrauen eingebracht. Weder die Wähler in Thüringen noch die Wahlberechtigten im ganzen Land sind vom innerparteilichen Ausleseverfahren beeindruckt - zumal auch von den vier jetzt verbliebenen Aspiranten außer Scholz kaum jemand bekannt ist. Und während die CSU mit Söder bemüht ist, zur alten Identität zurückzufinden, scheint die Schwesterpartei CDU den Fehler der SPD zu wiederholen und sich überwiegend nur mit sich selbst und nicht mit den Problemen der Wähler zu beschäftigen." pm, ots

 

English version

 

In the RTL/n-tv trend barometer, the share of the Left Party, which won with Bodo Ramelow in Thuringia, increases by two percentage points compared to the previous week. Union and SPD each lose one percentage point. For all other parties there is no change, the proportion of non-voters and undecided is 25 percent, three percentage points above the previous week. For all other parties there is no change, the proportion of non-voters and undecided is 25 percent, three percentage points above the previous week. 45 percent of Germans consider the election results in Thuringia and the resulting political disputes to be the most important topic of the week.

 

The CDU/CSU loses after the poor results in the state elections and Friedrich Merz's attacks on Angela Merkel. The SPD must again share third place behind the Greens with the AfD. Only Olaf Scholz is known to most Germans as a candidate for party leadership - Norbert Walter-Borjans knows 15 percent, Klara Geywitz 10 percent and Saskia Eskens 8 percent. Of the SPD supporters, Walter Borjans knows 21 percent, Geywitz 14 percent and Eskens 13 percent. 

 

This is how German citizens would vote

 

If the Bundestag were re-elected now, the parties could expect the following result: CDU/CSU 28 percent (Bundestag election 32.9%), SPD 13 percent (20.5%), FDP 8 percent (10.7%), Greens 20 percent (8.9%), Left 10 percent (9.2%), AfD 13 percent (12.6%). 8 percent would choose one of the other parties (5.2%). 25% of all voters are currently undecided or would not vote (non-voters 2017: 23.8%). 

 

Selection process has not brought confidence to the party

 

Manfred Güllner, head of Forsa, told the media group RTL: "The SPD's months-long selection process for the new party leadership has not earned the party any new trust. Neither the voters in Thuringia nor the voters in the whole country are impressed by the internal party selection process - especially since hardly anyone is aware of the four remaining aspirants except Scholz. And while the CSU and Söder are trying to find their way back to their old identity, the sister party CDU seems to be repeating the SPD's mistake and mainly dealing with itself and not with the voters' problems. pm, ots, mei

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