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Cottbuser SPD macht Front mit der AfD gegen Klima-Aktivisten

Das geht aus einer dem Tagesspiegel vorliegenden E-Mail an alle Fraktionen in dem Stadtparlament hervor. Dem Bündnis "Ende Gelände", das am ersten Adventswochenende erneut in der Lausitz demonstrieren will, werden von der SPD "gewalttätige und zerstörerische Aktionen" vorgeworfen, es handele sich um eine "Initiative von außen", die "an Dialog und Verständigung nicht interessiert" sei.

 

Nach Tagesspiegel-Informationen signalisierten CDU und AfD bereits Unterstützung zu dem Papier. In ihm heißt es weiter: "Wir verbitten uns Aktionen, die sich direkt gegen Zusammenhalt, Vernunft und Versorgungssicherheit richten." Brandenburgs Ministerpräsident und SPD-Landeschef Dietmar Woidke sagte auf zu dem SPD-Papier aus Cottbus und der geplanten Kooperation auch mit der AfD: "Diese Fragen müssen vor Ort geklärt werden."

 

Wer Gewalt ausübt, muss mit klaren Konsequenzen rechnen

 

Zu den Aktionen von "Ende Gelände sagte er: "Es gilt das Demonstrationsrecht. Es ist ein hohes Gut", und gelte "natürlich" auch für "Ende Gelände". Andererseits betonte er, die Region stehe noch unter dem Eindruck, den die Eskalation der Gewalt an Pfingsten 2016 hinterlassen habe. "Allen Seiten muss klar sein: Wer hier über die Stränge schlägt, zum Beispiel Betriebsteile besetzt oder Gewalt ausübt, muss mit klaren Konsequenzen rechnen. Ich hoffe sehr, dass alle Seiten besonnen handeln. Sonst ist niemandem geholfen und die jeweiligen Anliegen werden nur diskreditiert." pm, ots

 

English version

 

The SPD in the Cottbus city council assembly plans a joint resolution against the climate activists of "Ende Gelände" and strives for a cooperation with the AfD. This is the result of an e-mail to all parliamentary groups in the city parliament, available to the Tagesspiegel. The alliance "Ende Gelände", which wants to demonstrate again in Lusatia on the first Advent weekend, is accused by the SPD of "violent and destructive actions", it is an "initiative from outside", which is "not interested in dialogue and understanding".

 

According to information from the Tagesspiegel, the CDU and AfD have already signalled their support for the paper. It goes on to say: "We forbid actions that are directly directed against cohesion, reason and security of supply". Brandenburg's prime minister and SPD state leader Dietmar Woidke commented on the SPD paper from Cottbus and the planned cooperation with the AfD: "These questions must be clarified locally.

 

Anyone who exercises violence must expect clear consequences

 

Commenting on the actions of "Ende Gelände" he said: "The right to demonstrate applies. It is a high good", and "of course" also applies to "Ende Gelände". On the other hand, he stressed that the region is still under the impression left by the escalation of violence at Whitsun 2016. "All sides must be clear: Anyone who goes over the top here, e.g. occupies parts of the company or exercises violence, must reckon with clear consequences. I very much hope that all sides will act prudently. Otherwise nobody will be helped and the respective concerns will only be discredited."

pm, ots, mei

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