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Die USA und China sind die größten Handelspartner der EU

Die EU sei neben den USA und China eine der größten Handelsmächte der Welt.  Die EU verfüge über rund 100 Handelsabkommen, die bereits in Kraft seien oder aktualisiert oder verhandelt werden.

 

Bei Handelsabkommen gehe es nicht nur um das Senken von Zöllen - sie bieten auch die Möglichkeit, "unsere Handelspartner dazu zu bringen", die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der EU sowie Produkte mit geschützter Ursprungsbezeichnung wie Champagner oder Roquefort-Käse anzuerkennen. Dies sei sehr wichtig, da europäische Lebensmittelprodukte in Hinblick auf Qualität und Traditionen weltweit hohes Ansehen genießen. Die EU nutzte Handelsabkommen auch, um Umwelt- und Arbeitsstandards festzulegen (um beispielsweise die Einfuhr von Produkten zu vermeiden, die durch Kinderarbeit gefertigt wurden). Zuletzt habe die EU mit Japan ein Handelsabkommen unterzeichnet, das im Dezember 2018 vom Parlament angenommen wurde. Weitere Abkommen seien in Verhandlung. 

 

EU-Importe und -Exporte 

 

Europäische Unternehmen profitierten nicht nur von Skaleneffekten, die sich aus der Zugehörigkeit zum größten Binnenmarkt der Welt ergeben, sondern auch von Handelsabkommen, die es ihnen ermögliche, viele ihrer Dienstleistungen und Waren zu exportieren. Gleichzeitig müssten ausländische Unternehmen, die in die EU exportieren wollen, dieselben hohen Standards erfüllen wie lokale Unternehmen, sodass die Gefahr des unlauteren Wettbewerbs durch Nicht-EU-Unternehmen, die Einsparungen machen, ausgeschlossen sei. 

 

Größte Partner der EU sind die USA und China

 

Zu den größten Partnern der EU bei den Warenausfuhren zählten zwischen Januar und August 2019 die USA (259,9 Milliarden Euro), China (145,3 Milliarden Euro) und die Schweiz (105,6 Milliarden Euro). In diesem Zeitraum importierte die EU hauptsächlich aus China (272,7 Milliarden Euro), gefolgt von den USA (193,2 Milliarden Euro) und Russland (105 Milliarden Euro). 

 

Millionen neue Jobs geschaffen

 

Der Handel mit Nicht-EU-Ländern habe Millionen von Jobs in Europa geschaffen. Die Europäische Kommission schätzte, dass im Jahr 2017 rund 36 Millionen Arbeitsplätze vom Handel mit Nicht-EU-Ländern abhingen. Die Zugehörigkeit zum selben Binnenmarkt intensiviere zudem den Handel zwischen den einzelnen EU-Staaten. Darüber hinaus zwinge die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen von außerhalb der EU die europäischen Unternehmen dazu, wettbewerbsfähiger zu sein und biete den Verbrauchern mehr Auswahl und niedrigere Preise. pm, ots, mei

Bildrechte: Europäisches Parlament Fotograf: Europäisches Parlament 2019

 

English version

 

The promotion of world trade has always been important for the EU: It removes barriers to trade between individual Member States and promotes trade with non-EU countries. In 2018, EU exports accounted for 15.2 percent of global goods exports and imports for 15.1 percent of global imports. The EU is one of the world's largest trading powers, alongside the USA and China.  The EU has around 100 trade agreements that are already in force or are being updated or negotiated.

 

Trade agreements are not only about lowering tariffs - they also offer the opportunity to "get our trading partners" to recognise the EU's quality and safety standards as well as products with a protected designation of origin such as champagne or Roquefort cheese. This is very important as European food products have a high reputation worldwide for quality and tradition. The EU also used trade agreements to set environmental and labour standards (e.g. to avoid importing products made by child labour). Most recently, the EU signed a trade agreement with Japan, which was adopted by Parliament in December 2018. Further agreements are under negotiation. 

 

EU imports and exports 

 

European companies have benefited not only from economies of scale resulting from belonging to the world's largest single market, but also from trade agreements that allow them to export many of their services and goods. At the same time, foreign companies wishing to export to the EU must meet the same high standards as local companies, thus eliminating the risk of unfair competition from non-EU companies making savings. 

 

The EU's biggest partners are the US and China

 

Between January and August 2019, the EU's biggest export partners for goods were the USA (259.9 billion euros), China (145.3 billion euros) and Switzerland (105.6 billion euros). During this period, the EU imported mainly from China (272.7 billion euro), followed by the US (193.2 billion euro) and Russia (105 billion euro). 

 

Millions of new jobs created

 

Trade with non-EU countries has created millions of jobs in Europe. The European Commission estimated that by 2017 some 36 million jobs would depend on trade with non-EU countries. In addition, membership of the same internal market would intensify trade between the individual EU states. Moreover, importing goods and services from outside the EU forces European businesses to be more competitive and offers consumers more choice and lower prices. pm, ots, mei

Image rights: European Parliament Photographer: European Parliament 2019 

 

 

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