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Weltwirtschaftsforum in Davos wird keine Lösungen schaffen

Im Inforadio vom rbb sagte Fratzscher: "Ein solches Forum ist extrem wichtig, weil es Menschen aus verschiedenen Bereichen - Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft - ermöglicht, mal ganz informell miteinander zu reden." 

 

Gleichzeitig warnte Fratzscher vor zu hohen Erwartungen: "Davos wird keine Lösungen schaffen", sagte er. Aber er hoffe, dass es ein besseres Verständnis, gerade bei der wirtschaftlichen, politischen Elite, gebe, "zu sehen, wo der Schuh drückt". Viele begingen den Fehler, Wachstum und Wohlstand als Widerspruch zum Klimaschutz zu sehen, kritisierte der Präsident des DIW. Damit hätten sie noch nicht verstanden, worum es ginge. 

Klimaschutz sei genau dazu da, Wohlstand zu wahren - "gerade für künftige Generationen. Solange dieses Verständnis nicht da ist, [...] wird es schwierig sein, wirklich eine gute Lösung zu finden."

pm, ots

 

English version

 

The President of the German Institute for Economic Research, Marcel Fratzscher, looks with mixed feelings at the World Economic Forum which begins today in Davos. On rbb's Inforadio, Fratzscher said: "Such a forum is extremely important because it enables people from different areas - politics, business and civil society - to talk to each other informally. 

 

At the same time, Fratzscher warned against too high expectations: "Davos will not create solutions," he said. But he hoped that there would be a better understanding, especially among the economic, political elite, "to see where the shoe pinches". Many made the mistake of seeing growth and prosperity as contradictory to climate protection, the DIW President criticized. This would not have made them understand what it was all about. 

Climate protection is precisely there to preserve prosperity - "especially for future generations. As long as this understanding is not there, [...] it will be difficult to really find a good solution". pm, ots, mei

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