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Deutsche Industrie rechnet mit rückläufiger Produktion

Sie fielen im November auf 5,5 Punkte, nach 16,3 im Oktober. Das geht aus der jüngsten Konjunktur-umfrage des Ifo-Instituts hervor. „Insbesondere die konsumorientierte Industrie legt eine Verschnaufpause ein. Die Pharmabranche hingegen sieht sich im Aufwind“, sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

 

Die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse gehen davon aus, dass ihre Produktion kräftig zulegt. Der Indikator stieg auf plus 35 Punkte, nach minus 2 im Oktober. Auch die Produktionserwartungen der Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten bleiben weiterhin auf Expansionskurs. Der Indikator stieg auf 28 Punkte, nach 23 im Oktober. Die Gummi- und Kunststoffwaren-Hersteller rechnen ebenfalls weiter mit einer Ausweitung der Produktion. Der Indikator fiel auf 17 Punkte, nach 22 im Oktober. Der Indikator der Chemieindustrie bleibt positiv, fällt aber leicht - auf 16 Punkte, nach 18 im Oktober.

 

Der Index bei den Getränke-Herstellern bleibt negativ, arbeitet sich aber von minus 42 im Oktober auf minus 22 Punkte herauf. Die Autobauer erwarten wieder schwierige Zeiten. Nach plus 53 Punkten im September fiel der Indikator auf plus 39 im Oktober und auf minus 1 im November. Bei den Herstellern von Leder, Lederwaren und Schuhen fallen Produktionssteigerungen vorerst aus. Auch hier fiel der Indikator stark, auf minus 40 Punkte, nach minus 6 im Oktober. Ähnliches gilt  für die Hersteller von Papier und Pappe. Der Indikator fiel dort auf minus 6 Punkte, nach plus 22 im Oktober. Auch die Bekleidungs- und Nahrungsmittel-industrie wollen ihre Produktion im Vergleich zum Oktober deutlich einschränken. pm, ifo

 

English version

 

German industry's production expectations for the coming months have deteriorated. They fell to 5.5 points in November, down from 16.3 in October. This is the result of the latest Ifo Institute business survey. "The consumer-oriented industry in particular is taking a breather. The pharmaceutical industry, on the other hand, sees itself on the upswing," says Ifo expert Klaus Wohlrabe.

 

Manufacturers of pharmaceutical products expect their production to grow strongly. The indicator rose to plus 35 points, after minus 2 in October. The production expectations of manufacturers of data processing equipment also remain on an expansion course. The indicator increased to 28 points, up from 23 points in October. Manufacturers of rubber and plastic goods also continue to expect production to expand. The indicator fell to 17 points, down from 22 in October. The indicator for the chemical industry remains positive, but falls slightly to 16 points, down from 18 in October.

 

The index for beverage manufacturers remains negative, but is working its way up from minus 42 in October to minus 22 points. Car manufacturers expect difficult times again. After rising 53 points in September, the indicator fell to plus 39 in October and to minus 1 in November. Manufacturers of leather, leather goods and footwear are failing to increase production for the time being. Here, too, the indicator fell sharply, to minus 40 points, after minus 6 in October. The same applies to the manufacturers of paper and cardboard. There, the indicator fell to minus 6 points, after plus 22 in October. The clothing and food industries also intend to cut back their production significantly compared to October. pm, ifo, mei

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