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3. Liga: Viktoria Köln mit der Bilanz eines Abstiegskandidaten - Türk Gücu will oben mitspielen

Ausnahme-Spieler Sercan Sararer unterstreicht die Ambitionen trotz Hickhack um den Geldgeber Kivran: "Wir wollen oben mitspielen!" Ganz anders Viktoria Köln. Trainer Dotchev ruft den Abstiegskampf aus.

 

Sein Spieler Mike Wunderlich kann das nur unterstreichen: "Wir haben von neun Spielen eins gewonnen - das ist die Bilanz eines Abstiegskandidaten."

 

Viktoria Köln - Türkgücü München 0:2 

 

Kölns Mike Wunderlich: "Uns fehlt die letzte Entschlossenheit nach vorne, das, was uns lange ausgezeichnet hat. Die ist uns abhanden gekommen. Wir hatten in der 1. Halbzeit viel Ballbesitz, waren aber nicht zwingend genug. Über 90 Minuten haben uns die Mittel und Lösungen gefehlt, um heute erfolgreich zu sein. Fakt ist, wir müssen schleunigst punkten. Am Trainer liegt es sicher nicht."

 

Kölns Trainer Pavel Dotchev: "Türkgücü hat uns das Spielen überlassen. Die machen mit einer Chance das entscheidende Tor. Es war klar: Wer heute das erste Tor macht, gewinnt das Spiel." Dotchev hatte schon vor dem Spiel zur lauen Punkte-Ausbeute der letzten Wochen gesagt: "Irgendwann muss ich liefern!" Nach dem Spiel erklärte er: "Für mich ist die Situation so, ohne zu übertreiben: Abstiegskampf. Und da müssen wir anders spielen. Vielleicht rustikaler, nicht mehr nur versuchen schön zu spielen, gradliniger.

 

Türkgücüs Ausnahme-Spieler Sercan Sararer, der erneut das 1:0 erzielte: "Wenn man die Einstellung der Mannschaft sieht, dann war der Sieg sehr verdient. Wir haben unser Spiel etwas verändert. Stehen jetzt kompakt, weil wir wissen, dass wir vorne die Qualität haben, um aus wenigen Chancen ein Tor zu machen....Unsere Ziele sind immer noch die gleichen: Wir wollen oben mitspielen." pm, ots

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