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3. Liga: Nach dem Derby-Sieg gegen Unterhaching darf 1860-Torjäger Sascha Mölders wieder Pizza essen

Der Schlüssel zum Erfolg in einem wirklich umkämpften Spiel: : "Wir haben in den entscheidenden Phasen die letzte Konsequenz reingebracht", meinte Sechzig-Trainer Köllner, der die Hachinger für ihren großen Kampf lobte.

 

Dafür konnte sich Kapitän Schwabl nix kaufen: "Ich steh` jede Woche hier und erzähl´ dieselbe Sch .... Es ist immer das Gleiche: hast eigentlich ganz ordentlich gespielt, hast dir hinten eigentlich wieder drei Eier selbst reingelegt. Was willste uns heute vorwerfen, außer, dass wir bei den Toren wieder saublöd ausgeschaut haben." Schwabls Fazit: "Wenn ich an die Gegentore denke, würde ich am liebsten ins Gitter reinbeißen."

 

Mann des Tages war einmal mehr Ober-Löwe Sascha Mölders, der mit 35 Jahren auch noch Fallrückzieher versenkt und das hatte einen guten Grund: "Meine Frau ist heute das erste Mal seit einem Jahr wieder im Stadion. Wenn meine Frau im Stadion ist, mache ich Tore." 

 

TSV 1860 München - Spvgg. Unterhaching 3:1

 

Löwen-Trainer Michael Köllner: "Wir haben in den entscheidenden Phasen die letzte Konsequenz reingebracht. Bei den Toren war der letzte richtige Wille dabei, das Tor zu machen. Das war der Schlüssel. Sicherlich haben wir nicht überragend Fußball gespielt. Wir haben einfach gewusst, was heute angesagt ist. Kompakt zu stehen, gut umzuschalten und die Chance, die uns der Gegner gibt, gut zu verwerten." 

 

So ganz zufrieden war Köllner doch nicht: "Das Gegentor war blöd, das ist ein doofes Tor, das du kriegst. Aber Unterhaching hat ein gutes Spiel gemacht. Gut und bissig in den Zweikämpfen, also alles so Themen, die man von Haching nicht so kennt." 

 

Löwen-Kapitän Sascha Mölders: "Keiner hat dem anderen auch nur einen Meter Platz gelassen. Das war heute Spitz auf Knopf, Haching hat wirklich alles reingehauen. Jetzt haben wir den Bock umgestoßen und wissen hoffentlich auch, dass wir nächste Woche ein schweres Spiel in Duisburg haben." 

 

Mölders zu seinem Fallrückzieher-Tor, das zum 2:1 führte und von seiner Frau bejubelt wurde: "Erst einmal, das war kein Foul, das hat jeder gesehen. Was soll ich anders machen?.... Meine Frau ist heute das erste Mal seit einem Jahr wieder im Stadion. Wenn meine Frau im Stadion ist, mache ich Tore." Schlusswort Mölders: "Jetzt kann ich ja wieder eine Pizza nach einem anstrengenden Spiel essen!"

 

Siebte Niederlage in Folge, seit 12 Spielen ohne Sieg. Hachings Präsident Manni Schwabl hatte vor dem Spiel gemahnt: "Wir müssen den Bock langsam umstoßen, die Spiele werden immer weniger."

 

Hachings Trainer Arie van Lent: "Es lag sicher nicht an der Einstellung. Wir haben das Derby richtig gut angenommen. Wir waren zum Großteil die bessere Mannschaft und haben uns drei Eigentore geschossen. Es ist natürlich sehr schwer, zu sagen, dass wir´s gut gemacht haben. Das glaubt dir nach der Niederlage natürlich kein Mensch." 

 

Hachings Kapitän Marcus Schwabl: "Ich steh` jede Woche hier und erzähl´ dieselbe Sch... Es ist immer das Gleiche: hast eigentlich ganz ordentlich gespielt, hast dir hinten eigentlich wieder drei Eier selbst reingelegt. Was willste uns heute vorwerfen, außer, dass wir bei den Toren wieder saublöd ausgeschaut haben. Ich kann der Mannschaft eigentlich nur ein Kompliment machen - die Einstellung war eines Derbys würdig. Wir fressen einfach naive Tore....Wenn ich an die Gegentore denke, würde ich am liebsten ins Gitter reinbeißen."

pm, ots, Quelle: Magenta Sport

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