Schalke gegen Mainz: Die Stimmen zum Spiel - "Hektische Ballverluste"

Dimitrios Grammozis (Trainer Schalke 04): Wir haben ein Spiel gesehen, das sehr zweikampfintensiv war. Wir wussten, dass die Mainzer viele lange Bälle schlagen und auch auf die zweiten Bälle gehen. So hat sich vieles in der ersten Halbzeit zwischen den beiden Sechzehnern abgespielt mit vielen Zweikämpfen und hektischen Ballverlusten. Wir wussten, dass es nicht viele Chancen in diesem Spiel geben wird. Die wenigen Chancen, die wir hatten, waren von einer guten Qualität, beispielsweise der Kopfball von Shkodran Mustafi. Wenn uns dort das 1:0 gelingt, bekommen wir mehr Mut und Selbstvertrauen, um dann auch den nächsten Schritt zu machen. Im zweiten Durchgang wurde Mainz immer stärker, wir hatten nicht mehr diesen Zugriff aufs Spiel. Durch Suat Serdar hatten wir dann noch mal eine gute Chance, die der Mainzer Keeper pariert hat. Die Defensivleistung und die Einstellung haben gestimmt. Wir wissen, dass wir offensiv noch an uns arbeiten müssen, um mehr Torchancen zu kreieren.

 

Bo Svensson (Trainer Mainz 05): In den ersten 20 Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir mussten uns erstmal auf das Schalker System einstellen. Als wir Zugriff bekommen haben, haben wir die Partie dominiert. Was uns gefehlt hat, war das Tor zu machen. Wir hätten im letzten Drittel noch mehr besser machen können, um uns noch mehr Torchancen zu erspielen. Von der Leistung her war das absolut in Ordnung, teilweise sogar sehr gut. Uns hat nur der Treffer gefehlt – und das ist sehr schade für uns.

 

Suat Serdar (Mittelfeld Schalke 04):  Wir hätten gerne die drei Punkte mitgenommen, jeder kennt die Tabelle. Das Positive war, dass wir kein Gegentor bekommen haben. Ich finde gut, was der Trainer in den vergangenen Tagen hineingebracht hat. Wir müssen weiter an uns mit dem Trainer arbeiten, er wird uns helfen, um in den nächsten Spielen gute Leistungen abzuliefern. Es ist schwer, befreit Fußball zu spielen, wenn man ganz unten steht. Es ist egal, gegen welchen Gegner wir in den nächsten Wochen spielen, wir wollen da die drei Punkte holen.

 

Frederik Rönnow (Torwart Schalke 04): Es war ein schwieriges Spiel, in dem wir gut gekämpft haben. Unsere Defensivarbeit war sehr gut, aber wir haben mit Ball die Räume, die sich geboten haben, nicht genutzt und vor allem in der zweiten Halbzeit die Bälle zu schnell verloren. Wenn man selbst nicht trifft, muss man wenigstens kein Gegentor kassieren, was uns gelungen ist, zumal wir in dieser Saison bislang viele Gegentore kassiert haben. Wir müssen aber noch besser mit dem Ball werden und mehr Chancen kreieren. Der Trainer ist mit viel Energie zu uns gekommen, das gibt uns einen Schub

pm, Quelle: schalke04.de.

 

English version

 

After the match between FC Schalke 04 and 1. FSV Mainz 05, the two head coaches, among others, commented on the draw between the two teams

 

Dimitrios Grammozis (Schalke 04 coach): We saw a game that was very intense with two fights. We knew that Mainz hit a lot of long balls and also go for the second balls. So a lot of the first half took place between the two sixteens with a lot of duels and hectic ball losses. We knew there would not be many chances in this game. The few chances we had were of a good quality, for example Shkodran Mustafi's header. If we manage to score the 1:0 there, we will get more courage and self-confidence to take the next step. In the second half, Mainz became stronger and stronger and we no longer had that kind of grip on the game. We had another good chance through Suat Serdar, but the Mainz keeper saved it. The defensive performance and the attitude were right. We know that we still have to work on our attack to create more chances.

 

Bo Svensson (coach Mainz 05): In the first 20 minutes it was an even game. We had to adjust to the Schalke system. When we got access, we dominated the game. What we lacked was to score the goal. We could have done even better in the last third to create more scoring chances. From a performance point of view, it was absolutely okay, even very good in parts. The only thing we lacked was a goal - and that's a great pity for us.

 

Suat Serdar (midfield Schalke 04): We would have liked to take the three points, everyone knows the table. The positive thing was that we didn't concede a goal. I think it's good what the coach has brought in over the past few days. We have to keep working on ourselves with the coach, he will help us to perform well in the next games. It's hard to play liberated football when you're at the bottom. It doesn't matter who we play in the next few weeks, we want to get the three points.

 

Frederik Rönnow (goalkeeper Schalke 04): It was a difficult game in which we fought well. Our defensive work was very good, but we didn't use the spaces we had with the ball and lost the balls too quickly, especially in the second half. If you don't score yourself, at least you don't have to concede a goal, which we managed to do, especially since we've conceded a lot of goals so far this season. But we have to get better with the ball and create more chances. The coach has come to us with a lot of energy, which gives us a boost. pm, mei, Source: schalke04.de.

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