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Ein Jahr mit Corona: Und täglich grüßt das Murmeltier

Denn mit einer "Strategie" habe das Vorgehen seit einem Jahr nichts mehr gemeinsam. Dazu brauche man nur den Duden aufzuschlagen. Dort sei unter Strategie zu lesen: Genauer Plan des eigenen Vorgehens, ...in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vornherein einzukalkulieren versucht.

 

Die aktuellen Corona-Beschlüssen zeigten so deutlich wie nie zuvor, dass man seit einem Jahr so ziemlich alles falsch mache. Weder habe man verstanden, wie und wann ein Virus sich ausbreite, noch wie es erfolgreich gestoppt werden muss. Über die dilettantischen Einkäufe, zuerst der Masken, dann der Tests und immer noch der Impfungen, gar nicht zu reden, erklärten die Piraten in einer Pressmitteilung.

 

"Wenn Merkel jetzt von einer "neuen Pandemie" und von "das Virus lässt nicht locker" spricht, fragt sich jeder: "Mit und zu wem haben die Wissenschaftler in den letzten Monaten gesprochen?" Es war doch klar, das Virus mutiert und die Mutationen werden immer gefährlicher! Diese Gefahr war jedem klar, zum Beispiel auch als Schulen und Kitas geöffnet wurden, als schon bekannt war, dass Kinder von den neuen Varianten wesentlich öfter betroffen waren als vorher. Da haben die Politiker ihre Ohren auf Durchzug gestellt und sind damit Schuld an der jetzigen gefährlichen Situation! Piraten haben massiv vor dieser Gefahr gewarnt", so Marie Salm, 1.Vorsitzende der Piratenpartei in Rheinland-Pfalz. 

 

Leben und Gesundheit von Menschen

 

In der eigenen Familie sehe die Piraten-Politikerin, dass über 80-jährige Menschen bis heute noch nicht geimpft seien, und einen Zweittermin für Ende Juni hätten. So dürfe man mit der Gesundheit und dem Leben von Menschen nicht umgehen. Was, außer eigener Bereicherung und einem guten Wahlergebnis, interessiere heute unsere Regierungspolitiker eigentlich noch, fragt Salm?

 

Inkompetenz ist zu erkennen

 

Hier sei eine Inkompetenz zu erkennen, die neben Wut nur noch Platz für Resignation übrig lässt. Genau darauf hoffen die Politiker wohl gerade. Die niedrige Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bestätigt leider, dass die Wähler auf diese verantwortungslose Politik mit Resignation reagierten. 

 

Die USA als Vorbild

 

"Ich muss nur Richtung USA schauen, dort geht es gerade mit der Wirtschaft aufwärts, wesentlich schneller als erwartet. Warum? Die Menschen bekamen vom Staat direkt Geld in die Hand und in den Supermärkten wurde geimpft", sagt Jürgen Grothof, politischer Geschäftsführer der Piraten in Rheinland-Pfalz. In Deutschland überlege man stattdessen, ob man in Supermärkten vielleicht testen lasse.  

Da helfen jetzt weder der Mini-Lockdown über Ostern, der die Menschen nächste Woche zu einer Einkaufsorgie zwinge. Eben sowenig habe bisher die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft geholfen, wie die letzten Monate gezeigt hätten. Schulen werden erst gar nicht erwähnt. pm, ots

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