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Wie Vorwerk seinen Thermomix vor der Konkurrenz schützen will

Wie Martin Eckert, Vorstand von Vorwerk Deutschland, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte, steigen die Verkaufszahlen sowohl beim Thermomix als auch bei einem neuen Staubsauger-Modell, das gleichzeitig saugt und wischt, deutlich.

 

"Das zeigt, dass der Direktvertrieb auch heute noch funktioniert", so Eckert weiter. Beim Thermomix profitiere man derzeit sowohl vom 2019 eingeführten neuen Thermomix TM6 als auch von einer größeren Zahl an Repräsentanten als noch vor zwei Jahren, die das Gerät für Vorwerk verkauften. "Bei Staubsaugern gibt es eine Art Sonderkonjunktur. Viele tauschen ihre Geräte mit Schnur durch kabellose Akku-Staubsauger aus."

 

Ansporn, weiter innovativ zu bleiben

 

Die Konkurrenz durch Billiggeräte nimmt Eckert sportlich. "Wir freuen uns natürlich nicht, wenn unsere Ideen und Geräte kopiert werden. Gleichzeitig ist es für uns aber auch ein Ansporn, immer weiter voranzugehen und Innovationen zu entwickeln", sagte der Vorstand. Auf Digitalisierung setzt Eckert jedoch nur dort, "wo es relevant ist", wie er sagt. "Wir haben zum Beispiel einen Saugroboter, der sich per Smartphone steuern lässt. Das ist sinnvoll. Aber einen Handstaubsauger, was will man da digital steuern?"

 

Der Thermomix mit Kochvorschlägen

 

Mit Blick auf den Thermomix könnte sich der Vorstand von Vorwerk Deutschland künftig Kochvorschläge, basierend auf dem Kochverhalten, vorstellen. Laut Eckert verkaufen insgesamt rund 25.000 Repräsentantinnen und Repräsentanten in Deutschland den Thermomix für Vorwerk, meist nebenberuflich. Bei Staubsaugern setzt das Unternehmen auf knapp 3000 Beraterinnen und Berater, die zum größten Teil hauptberuflich unterwegs sind. pm, ots

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