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CDU-Landesverband Berlin: Breites Zutrauen der Menschen in Markus Söder - Mitgliederbefragung innerhalb CDU und CSU gefordert

Im Inforadio vom rbb sagte er, Söder genieße bei den Wählerinnen und Wählern großes Vertrauen: "Wenn man sich Umfragen anschaut und die Reaktionen, die ich heute nach unserem Beschluss bekommen habe, dann stelle ich fest, dass es breites Zutrauen der Menschen in Markus Söder gibt, dieses Land aus der Pandemie zu führen."

 

Wegner erklärte, die Reputation von CDU-Chef Laschet werde durch das Votum des Berliner Landesverbandes nicht beschädigt:

"Armin Laschet ist ein guter Bundesvorsitzender, der großen Rückhalt in unserer Partei erfährt, der die unterschiedlichen Flügel auch zusammenführt. Aber mir geht es tatsächlich darum, wie kriegen wir es hin, dass Deutschland weiterhin von einer unionsgeführten Bundesregierung angeführt wird. Wie kriegen wir es hin, das größtmögliche Vertrauen der Menschen zu gewinnen?"

 

Eine Stimmungslage abgefragt

 

Wegner sagte, die CDU befinde sich jetzt in einem Prozess, in dem die Frage der Kanzlerkandidatur mit der Schwesterpartei CSU besprochen werden müsse. "Wir haben ja heute noch keinen Beschluss gefasst, sondern wir haben eine Stimmungslage abgefragt. Und jetzt müssen wir gucken, wie am Ende des Tages das Ergebnis ist. Entscheidend ist dann für mich, dass wir uns gemeinsam hinter den gemeinsamen Kanzlerkandidaten stellen."

 

Kanzlerkandidat für das ganze Land entscheidend

 

Unterdessen will der Fraktionschef der CSU im bayerischen Landtag, Thomas Kreuzer, die Basis mitentscheiden lassen. "Die Entscheidung über den Kanzlerkandidaten ist nicht nur für die Union, sondern für das ganze Land entscheidend. Deshalb muss sie auf eine möglichst breite Basis gestellt werden und es verbietet sich, dass dies in engen Führungszirkeln entschieden wird", so Kreuzer. Er fordere deswegen eine Mitgliederbefragung sowohl bei der CDU als auch bei der CSU. pm, ots

 

English version

 

Berlin CDU leader Kai Wegner has defended his state party's vote for Markus Söder (CSU) as the Union's candidate for chancellor. He told rbb's Inforadio that Söder enjoyed great confidence among voters: "If you look at polls and the reactions I got today after our decision, I see that there is broad confidence among people in Markus Söder to lead this country out of the pandemic."

 

Wegner said the reputation of CDU leader Laschet would not be damaged by the vote of the Berlin state association: "Armin Laschet is a good federal leader who enjoys great support in our party, who also brings the different wings together. But my real concern is how we can ensure that Germany continues to be led by a federal government led by the CDU/CSU. How do we manage to gain the greatest possible trust of the people?"

 

A mood survey

 

Wegner said the CDU was now in a process in which the question of the chancellor candidacy had to be discussed with its sister party, the CSU. "We have not yet taken a decision today, but we have asked about the mood. And now we have to see what the result is at the end of the day. The decisive thing for me then is that we stand together behind the common candidate for chancellor."

 

Chancellor candidate decisive for the whole country

 

Meanwhile, the leader of the CSU parliamentary group in the Bavarian state parliament, Thomas Kreuzer, wants to let the grassroots have a say. "The decision on the candidate for chancellor is crucial not only for the Union, but for the whole country. Therefore, it must be based on as broad a basis as possible and it is out of the question for this to be decided in narrow leadership circles," Kreuzer said. He therefore called for a member survey in both the CDU and the CSU. pm, ots, mei

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