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Die internationalen 14-Uhr-News aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

Tschads Präsident Idriss Déby getötet

 

Der tschadische Präsident Idriss Déby ist am Wochenende bei Zusammenstößen mit Rebellen im Norden des Landes gestorben, wie die Armee mitteilte. Sein Tod wurde kurz nach den vorläufigen Wahlergebnissen bekanntgegeben, bei der Déby 80 Prozent der Stimmen erhalten haben soll. Die Regierung und das Parlament wurden aufgelöst. Ein Militärrat wird für die nächsten 18 Monate regieren.

 

USA raten von Reisen ab

 

Das US-Außenministerium rät Amerikanern, wegen der Coronavirus-Pandemie rund 80 Prozent der Länder weltweit zu meiden. In einer Mitteilung heißt es, die Pandemie stelle weiterhin "ein beispielloses Risiko für Reisende dar". Die aktuelle US-Reiseempfehlung "Do Not Travel" gelte für 34 von 200 Ländern.

 

Klimawandel: Starker Anstieg der CO2-Emissionen befürchtet

 

Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert für dieses Jahr einen starken Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Energiebereich, da sich die Welt von der Pandemie erhole. Die gesamten Energie-Emissionen für 2021 würden noch etwas niedriger sein als 2019, so die Agentur. Aber der CO2-Ausstoß werde um den zweithöchsten jährlichen Wert steigen, der je gemessen wurde. Die IEA erwartet, dass die Nutzung von Kohle in Asien eine Schlüsselrolle spielen werde. Nach Ansicht der Agentur werde die globale Nachfrage um 4,5  Prozent ansteigen, was diese nahe an den globalen Höchststand von 2014 bringen werde.

 

Starker Anstieg der Zahl von Migrantenkindern 

 

Die Zahl der Migrantenkinder, die versuchen, von Mexiko aus die USA zu erreichen, hat sich seit Anfang 2021 verneunfacht, sagt das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Der Anstieg von 380 auf fast 3.500 habe die Einrichtungen der mexikanischen Aufnahmezentren überfordert, heißt es weiter.

Die Kinder kommen hauptsächlich aus Honduras, Guatemala, El Salvador und Mexiko selbst. Die Hälfte sei ohne Eltern angekommen.

 

 

Europäische Super League will "den Fußball retten" 

 

Die European Super League wurde geschaffen, "um den Fußball zu retten", sagt Real Madrids Präsident Florentino Perez. Real ist einer der 12 europäischen Klubs, die sich der Super Liga angeschlossen haben und einen neuen Wettbewerb unter der Woche zu etablieren wollen.

Perez sagte weiter, dass der Schritt gemacht wurde, weil junge Leute nicht mehr am Fußball interessiert seien wegen "einer Menge Spiele von schlechter Qualität". Zu den Protesten gegen die Super League sagte der Real Präsident: "Wann immer es eine Veränderung gibt, gibt es immer Leute, die dagegen sind".

 

Facebook covert Clubhouse

 

Facebook hat mitgeteilt, in den nächsten Monaten eine Reihe von Audiofunktionen einzuführen.

Dazu gehörten Live Audio Rooms, quasi die Facebook-Version der App Clubhouse, die es möglich macht, Menschen zuzuhören und an Live-Gesprächen teilzunehmen. Reine Audio-Netzwerke sind im Zuge der Pandemie immer beliebter geworden.

 

Facebook werde darüber hinaus auch eine neue Funktion, Soundbites, einführen, mit der Nutzer kurze Audioclips erstellen und teilen können. Die Funktion wird in den nächsten Monaten eingeführt, zunächst mit einer kleinen Anzahl von Erstellern.

 

Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union

 

Armin Laschet hat die Rückendeckung bei den Wahlen im September als Kanzlerkandidat der Union  anzutreten. Der CDU-Vorsitzende wurde bei einer Abstimmung von 77,5 Prozent der Vorstandsmitglieder seiner Partei unterstützt. Sein Konkurrent Markus Söder, der die bayerische Schwesterpartei der CDU, die CSU, leitet, wurde von 22,5 Prozent des Vorstands unterstützt.

Söder sagte, er akzeptiere den Sieg von Laschet und werde die Union im Wahlkampf unterstützen. mei

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