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Jens Lehmanns Jugendverein bedauert mediales Echo nach Anti-Lehmann-Post

Das wollte er dann doch nicht. Peter Küpperfahrenberg, Vorsitzender des Essener Bezirksligisten Heisinger SV, rudert zurück. Der Boss des ehemaligen Jugendvereins von Jens Lehmann habe den Riesenwirbel, der nach seinem Facebook-Post entstanden ist, in dem er Lehmann "Hausverbot" erteilte, nicht beabsichtigt.

 

"Ich habe gestern eine Stellungnahme zu unserem ehemaligen Jugendspieler Jens Lehmann gepostet, die ein mediales Echo gefunden hat, das ich mir in dieser Form niemals habe vorstellen können", schreibt Küpperfahrenberg auf Facebook. Es hätten ihn danach "viele Leute" persönlich kontaktiert. "Es gab Lob, es gab Kritik, es gab Kritik unterhalb der Gürtellinie", so der Vereinsvorsitzende.

 

Symbolisches Hausverbot war ein Fehler

 

Leider habe er den Fehler gemacht, Jens Lehmann ein symbolisches "Hausverbot" zu erteilen. Darum sei es aber nicht gegangen. Küpperfahrenberg bedauere es, dass dies in den Vordergrund gerückt worden sei und dass Lehmann und seine Äußerung damit so sehr im Fokus stehen würden. Eine solche Situation wäre niemals beabsichtigt gewesen; und sie helfe auch nicht weiter.  Küpperfahrenberg wollte für den Heisinger SV auf keinen Zug aufspringen und keine mediale Welle lostreten. "Erst Recht wollte ich unsere vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht mit dieser Aktion so beschäftigen, wie sie es derzeit sind.

 

Das ist der Hintergrund im Fall Jens Lehmann

Der Jugendverein Lehmanns hat ihm nach dessen rassistischer Nachricht an den Ex- Fußballprofi, Dennis Aogo, "Hausverbot" erteilt. "Und nur für den Fall, dass Jens Lehmann das hier wider Erwarten lesen sollte: Auch wenn Du Dich in den letzten 40 Jahren keine dreimal hast sehen lassen und Dir das wahrscheinlich völlig egal ist: Du hast Hausverbot!", schrieb  Küpperfahrenberg auf Facebook. Lehmann hatte den Sky-Experten Aogo als "Quotenschwarzer" bezeichnet. Mittlerweile hat Aogo die Entschuldigung von Lehmann angenommen und es bedauert, dass Lehmann so angefeindet werde. Von seinem Posten als Sky-Experte ist Aogo jetzt zurücktreten, da er während einer Moderation des Champions-League-Spiels zwischen Manchester City und PSG Paris sagte, "... trainieren bis zum Vergasen" ... mei

 

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