· 

Linke: Janine Wissler und Dietmar Bartsch sind die Spitzenkandidaten

Die Linke zieht mit Dietmar Bartsch und mit der Co-Vorsitzenden der Partei, Janine Wissler, als Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Die beiden bekamen 87 Prozent der Stimmen des Parteivorstandes. 

 

Die Co-Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, erklärte, dass die Linke sich an einer Regierung beteiligen will.

Der Linken kommt nach Ansicht von Hennig-Wellsow in einem "progressiven Bündnis" links von der Union die Aufgabe zu , die soziale Frage mit Antworten auf die Klimakrise zu verbinden. "Wer nur Ökologie und Wirtschaft versöhnen will, vergisst die Armen und alle, die sich nach mehr ökonomischer Gerechtigkeit sehnen", schreibt Hennig-Wellsow in einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe der Tageszeitung "nd".

 

Warum niemand zurückgelassen werden darf

 

Grüne und SPD machten dazu Vorschläge "die teilweise in die richtige Richtung gehen". Es müsse jedoch darum gehen, "dass niemand zurückgelassen wird". Angesichts der Rechtsentwicklung in der Gesellschaft sei "das Ringen um die Überwindung der sozialen Spaltung und ihrer Folgen angewandte Demokratiepolitik". In Deutschland drohe "eine Tea-Party-Bewegung, die aus dem populistischen Sammelsurium zwischen Corona-Skeptikern, der mürbe gewordenen CDU und einer sich radikalisierenden Ultrarechten ihre Kraft beziehen wird". Zur Verantwortung der Linken gehöre es, "den Laden zusammenzuhalten - soziale und demokratisch". pm, ots

 

English version

 

The Left Party is entering the Bundestag election campaign with Dietmar Bartsch and with the party's Co-Chair, Janine Wissler, as top candidates. The two received 87 per cent of the party executive's votes.

 

The co-chair of the Left Party, Susanne Hennig-Wellsow, stated that the Left Party wants to participate in a government.

 

According to Hennig-Wellsow, the Left has the task of combining the social question with answers to the climate crisis in a "progressive alliance" to the left of the Union. "Those who only want to reconcile ecology and economy forget the poor and all those who long for more economic justice," writes Hennig-Wellsow in a guest article for the online edition of the daily newspaper "nd".

 

Why no one should be left behind

 

The Greens and the SPD made proposals "that partly go in the right direction". However, "no one should be left behind". In view of the right-wing development in society, "the struggle to overcome the social divide and its consequences is applied democracy policy". In Germany, there is a threat of "a Tea Party movement that will draw its strength from the populist smorgasbord between Corona sceptics, the CDU that has become mellow and a radicalising ultra-right". It is the responsibility of the left to "keep the shop together - socially and democratically". pm, ots, mei

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0