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Antisemitismus: Luisa Neubauer beschuldigt Hans-Georg Maaßen

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung hat vor pauschalen Antisemitismus-Vorwürfen gewarnt. Felix Klein sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Der Antisemitismus-Vorwurf ist ein scharfes Schwert und erfordert klare und eindeutige Belege. Wer diesen Vorwurf anführt, sollte sich seiner Verantwortung für die deutsche Geschichte bewusst sein."

 

Klimaaktivistin Luisa Neubauer hatte Vorwürfe gegen den früheren Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen (CDU) erhoben. In der ARD-Sendung "Anne Will" hatte Neubauer behauptet, Maaßen würde Inhalte antisemitischer Blogs verbreiten. Beweise lieferte sie dafür nicht. Maaßen wies die Vorwürfe zurück. Klein mahnte zu Klarheit: "Hier eindeutig und präzise zu benennen ist eine Verpflichtung, der wir als Bürger dieses Landes unmissverständlich nachkommen sollten. Genauso gilt: Antisemitismus, in welcher Form auch immer, ist zu verurteilen und nicht hinnehmbar." pm, ots

 

English version

 

The federal government's anti-Semitism commissioner has warned against sweeping accusations of anti-Semitism. Felix Klein told the Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ): "The accusation of anti-Semitism is a sharp sword and requires clear and unambiguous evidence. Those who make this accusation should be aware of their responsibility for German history."

 

Climate activist Luisa Neubauer had made accusations against former President of the Office for the Protection of the Constitution Hans-Georg Maaßen (CDU). On the ARD programme "Anne Will", Neubauer had claimed that Maaßen was disseminating content of anti-Semitic blogs. She did not provide any evidence for this. Maaßen rejected the accusations. Klein called for clarity: "It is our duty as citizens of this country to make clear and precise statements. It is equally true that anti-Semitism, in whatever form, is to be condemned and unacceptable." pm, ots, mei

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