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Facebook-Affäre Boris Palmer: "Kommentar war ein Fehler"

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hält seinen viel kritisierten Facebook-Kommentar im Zusammenhang mit dem früheren Fußball-Nationalspieler Dennis Aogo für einen Fehler.

 

"Unser Ministerpräsident hat den entscheidenden Punkt benannt: In dem Moment, wo mein Post mit einem Oberbürgermeister-Amt in Verbindung gebracht wird, ist es völlig würdelos. Ich hätte das Handy in der Tat besser weggelegt, als ich die 65 Zeichen eingetippt habe", sagt er dazu im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)".

 

Mehr über die Boris-Palmer-Affäre

https://t1p.de/epak - Sahra Wagenknecht: Boris Palmer ist kein Rassist

https://t1p.de/cw36 - Palmer soll die Partei verlassen

 

Palmer soll aus der Grünen Partei ausgeschlossen werden

 

Palmer soll aus der grünen Partei ausgeschlossen werden, nachdem er in dem sozialen Netzwerk das N-Wort benutzt und damit für Empörung gesorgt hatte. Im Gespräch mit den Podcast-Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach äußert der Oberbürgermeister Selbstkritik. "Es gibt immer wieder Dinge, die mich wahnsinnig aufregen. Aber da sollte man sich trotzdem fragen: Bin ich dafür zuständig? Kann ich dazu einen Beitrag leisten? Macht das irgendwas besser? Oder ist es nur ein Ventil für meinen Ärger? Wenn man zu dem Ergebnis kommt, das ist nur ein Ventil für meinen Ärger, dann soll man es natürlich lassen."

 

Nicht mit Codes und versteckten Agenden arbeiten

 

Palmer, der in der Vergangenheit schon häufiger für kontroverse Äußerungen etwa zur Migrationspolitik kritisiert worden war, sagt aber auch: "Ich bin ganz grundsätzlich der Auffassung, dass wir alle in der Demokratie besser miteinander klarkommen, wenn wir nicht mit Codes und versteckten Agenden arbeiten, sondern einfach unsere Meinung so ausdrücken, dass sie für alle verständlich wird." pm, ots

 

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