· 

Stadion-Ranking: Der Signal Iduna Park bleibt die Nummer eins

Zu Beginn der neuen Fußball-Saison werden erstmals seit langem wieder Zuschauer in die Stadien gelassen - die Vorfreude ist entsprechend groß. Doch in welche Stadien gehen Fußballfans besonders gerne? Und welche finden sie weniger gut?

 

Das Portal Testberichte.de hat zum zweiten Mal nach 2019 sein Stadion-Ranking aufgelegt und rund 340.000 Online-Rezensionen zu 66 Fußballstadien ausgewertet. Erstmals wurden neben den Stadien der drei Fußball-Profiligen der Männer auch die Spielstätten der Flyeralarm Frauen-Bundesliga ausgewertet. Herausgekommen ist Deutschlands größtes Stadion-Ranking.

 

Gewinner: Signal Iduna Park, Rudolf-Harbig-Stadion und Stadion An der Alten Försterei

 

Der Signal Iduna Park in Dortmund kann seine Spitzenposition von 2019 halten - mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,7 Sternen bei rund 28.000 Bewertungen. Die Zuschauer schätzen an der Heimat von Borussia Dortmund besonders die beeindruckende "gelbe Wand", die Stadion-Tour, das freundliche Personal und die gute Erreichbarkeit sowohl per Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Dresdner Stadion liegt auf Platz zwei

 

Neu auf Platz zwei liegt das Rudolf-Harbig Stadion in Dresden, das sich mit 4,7 Sternen bei über 7.000 Online-Rezensionen um drei Plätze verbessert hat. Pluspunkte sammelt das "Wohnzimmer" von Dynamo Dresden vor allem mit seiner guten Stimmung selbst bei nicht ausverkauftem Haus, den bequemen Sitzplätzen und den akzeptablen Preisen für Bier und Krakauer.

 

Die Alte Försterei punktet mit Familienfreundlichkeit

 

Der vormalige Zweite, die Alte Försterei in Berlin-Köpenick, bleibt unter den Top 3 - mit einem Schnitt von 4,7 Sternen aus rund 4.500 Bewertungen. Das Zuhause des 1. FC Union Berlin wird besonders wegen seiner (Familien-)Freundlichkeit, der Sauberkeit der sanitären Anlagen und des Stadions insgesamt und vor allem wegen des großzügigen Stehplatzbereichs geschätzt. Alle anderen Stadien ab Platz 4 im Ranking wurden mit weniger als 4,7 Sternen bewertet.

 

Tabellenletzte: Brita Arena, Flyeralarm Arena und BWT-Stadion am Hardtwald

 

Ganz unten in der Zuschauergunst liegt die BRITA-Arena in Wiesbaden mit 3,9 Sternen (bei 1.500 Bewertungen). Das Heimstadion des SV Wehen Wiesbaden sei "etwas seltsam", vor allem "wegen der Blechwände in den Ecken". Manch Besucher fühlt sich bei dem Aufenthalt eher wie auf einer Baustelle.

 

Würzburg: Ärger mit der Infrastruktur im Gästebereich

 

Die Würzburger Flyeralarm Arena hat die Rote Laterne abgegeben und konnte sich durch eine Verbesserung um 0,2 Sterne auf 4,0 (bei gut 400 Bewertungen) auf den vorletzten Platz hocharbeiten. Besucher der Heimspiele der Würzburger Kickers ärgern sich dennoch über die Sanitäranlagen und die "Infrastruktur im Gästebereich" - insgesamt sei das Stadion "in die Jahre gekommen".

 

SV Sandhausen: Parkplatzsituation ist unbefriedigend

 

Auf dem drittletzten Rang landet das BWT-Stadion am Hardtwald mit einem Durchschnitt von ebenfalls 4,0 (bei gut 1.000 Bewertungen). Am Spielort des SV Sandhausen stören sich Besucher an der Parkplatzsituation, den Wartezeiten am Getränkestand und vor allem an dem überforderten Personal und der unzureichenden Organisation. Alle anderen Stadien oberhalb des drittletzten Platzes wurden besser als mit 4,0 Sternen bewertet.

 

Erzgebirgstadion ist Aufsteiger des Jahres

 

Erzgebirgstadion ist Aufsteiger des Jahres, beliebtestes Stadion der Frauen in Köln

Am meisten Plätze gut gemacht im Vergleich zu 2019 haben das Erzgebirgsstadion der Zweitliga-Mannschaft von Aue (8 Plätze rauf auf Rang 11) sowie der Deutsche Bank Park von Eintracht Frankfurt, das Volksparkstadion des HSV und das RheinEnergieStadion des 1. FC Köln (je 6 Plätze rauf). Ebenfalls in Köln steht das beliebteste Stadion der FLYERALARM Frauen-Bundesliga: Das Frank-Kremer-Stadion der FC-Frauen wird mit 4,6 Sternen bewertet und landet auf Platz 12 im Gesamt-Ranking.

 

Ab 4,4 Sternen sind Fußballstadien überdurchschnittlich beliebt

 

Der Durchschnitt (Mittelwert) aller Bewertungen ist mit 4,38 Sternen nur minimal gestiegen im Vergleich zu 2019. Das bedeutet, dass auch weiterhin alle Stadien mit 4,4 und mehr Sternen überdurchschnittlich bewertet werden (ab Platz 40). Im Vergleich zu 2019 sind 16 neue Stadien im Ranking dabei. Dazu zählen neben den Stadien der 12 Frauen-Bundesliga-Mannschaften auch einige Aufsteiger in die 3. Liga der Männer. Andere Stadien sind nicht mehr aufgeführt, weil die Heim-Mannschaften aus der 3. Liga abgestiegen sind oder Heimspielorte geändert wurden. pm, ots

 

Bildrechte: Shutterstock Fotograf: taranchic

Kommentar schreiben

Kommentare: 0