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In Afghanistan ist jetzt Diplomatie gefragt und keine Militäraktionen

Jetzt sei "Diplomatie gefragt und nicht Militär", so Roderich Kiesewetter (CDU), Obmann im Auswärtigen Ausschuss, im ARD-Mittagsmagazin. Es müsse darum gehen, die Ortskräfte und deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus Afghanistan zu retten.

 

"Über das, was danach kommt, muss man erst einmal, und das sage ich ganz offen, auch mit den Taliban verhandeln, ihnen eine Chance geben." Dabei würde es nicht nur um die Ortskräfte gehen: "Es geht um Millionen Menschen, die nicht unter das Regime der Taliban wollen." Für diese müssten sichere Aufnahmezentren geschaffen werden. Dafür soll auch Druck auf die Taliban ausgeübt und ein Klima geschaffen werden, "dass die Taliban verstehen, sie können nur internationale Hilfe erwarten, wenn sie nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen." pm, ots

 

English version

 

Now "diplomacy is needed, not military", said Roderich Kiesewetter (CDU), chairman of the Foreign Affairs Committee, on ARD's "Mittagmagazin". He said that the aim must be to rescue local forces and German citizens from Afghanistan.

 

"About what comes after that, we first have to negotiate, and I say this quite openly, also with the Taliban, give them a chance." This would not only be about the local forces: "It's about millions of people who don't want to be under the Taliban regime." Safe reception centres would have to be created for them. For this, pressure should also be put on the Taliban and a climate created "so that the Taliban understand they can only expect international help if they don't act against their own population." pm, ots, mei

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