Physik-Nobelpreis: Klaus Hasselmann erforschte den Treihauseffekt

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr unter anderem an den deutschen Physiker Klaus Hasselmann, wie die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekannt gab.

 

Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek: "Ich gratuliere Professor Klaus Hasselmann von ganzem Herzen zum Nobelpreis für Physik. Das ist eine große Freude und Auszeichnung für den gesamten Wissenschaftsstandort Deutschland. Ich halte es für ein wichtiges Zeichen, dass der Nobelpreis für Physik in diesem Jahr für Leistungen im Bereich der Klimaforschung vergeben wird".

 

Forschung zum Klimawandel und Treibhauseffekt

 

Professor Hasselmann forschte intensiv zum Klimawandel und dem Treibhauseffekt. Seine Arbeiten haben maßgeblich zum Verständnis der globalen Erwärmung beigetragen, insbesondere zum Beitrag des Menschen aufgrund von Kohlendioxid-emissionen an dieser Entwicklung. Er entwickelte Modelle, die Klima- und Wetterentwicklungen miteinander verknüpften und die zeigten, dass solche Simulationen trotz wechselhaftem und chaotischem Wetter zuverlässig sein können.

 

Temperaturanstieg ist auf Menschen zurückzuführen

 

Letztendlich habe er den Nachweis erbracht, dass der Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf den Kohlendioxidausstoß des Menschen zurückzuführen ist. Die Auszeichnung Hasselmann stehe nicht nur für sich alleine, sondern auch stellvertretend für die gesamte deutsche Klimaforschung, die weltweit führend sei. Karliczek erinnerte etwa an die internationale Expedition MOSAIC im vergangenen Jahr, die größte Arktisexpedition aller Zeiten, die ohne das deutsche Engagement und die deutsche Förderung unmöglich gewesen wäre. Die heutige Auszeichnung sei ein Ansporn, den Klimawandel mit ganzer Kraft weiter zu erforschen und die Entwicklung von innovativen Klimaschutztechnologien etwa im Bereich der Nutzung des Grünen Wasserstoffes voranzutreiben. pm, ots

 

Bildrechte: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Fotograf: BMBF/Hans-Joachim Rickel

 

English version

 

This year's Nobel Prize in Physics goes, among others, to the German physicist Klaus Hasselmann, as announced by the Royal Swedish Academy of Sciences in Stockholm.

 

Federal Research Minister Anja Karliczek said: "I wholeheartedly congratulate Professor Klaus Hasselmann on winning the Nobel Prize in Physics. This is a great pleasure and honour for Germany as a whole as a centre of science. I consider it an important sign that the Nobel Prize in Physics is being awarded this year for achievements in the field of climate research."

 

Research on climate change and the greenhouse effect

 

Professor Hasselmann conducted intensive research on climate change and the greenhouse effect. His work has contributed significantly to the understanding of global warming, in particular the human contribution to this development due to carbon dioxide emissions. He developed models that linked climate and weather developments and showed that such simulations can be reliable despite changeable and chaotic weather.

 

Temperature rise can be traced back to humans

 

Ultimately, he had provided evidence that the rise in temperature in the atmosphere was due to human carbon dioxide emissions. Hasselmann's award does not only stand on its own, but also represents the entire German climate research, which is leading worldwide. Karliczek recalled, for example, last year's international expedition MOSAIC, the largest Arctic expedition of all time, which would have been impossible without German commitment and funding. Today's award is an incentive to continue researching climate change with all our might and to push ahead with the development of innovative climate protection technologies, for example in the field of the use of green hydrogen.

pm, ots, mei

 

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Photographer: BMBF/Hans-Joachim Rickel

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