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Hohe Zahl an Impfdurchbrüchen bei alten und vorerkrankten Menschen

Mit dem Anstieg der Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt nimmt auch die Zahl der sogenannten Impfdurchbrüche zu.

 

Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Dabei handelt es sich um Covid-Erkrankungen bei Personen, die bereits doppelt gegen das Virus geimpft worden sind: 1.881 solcher Durchbrüche  registrierte das Gesundheitsministerium in Magdeburg seit Beginn der Impfungen landesweit, wie es auf MZ-Anfrage mitteilte. Noch Mitte September lag deren Zahl bei 516, das entspricht einer Verdreifachung innerhalb von sechs Wochen - Tendenz klar steigend. "Das Hauptproblem sind nicht die Impfdurchbrüche", sagte indes Thomas Dörrer, Vizepräsident der Landesärztekammer.

 

Schwere Krankheitsverläufe gibt es nur selten

 

Schwere Krankheitsverläufe gebe es bei Geimpften nur sehr selten. Umso wichtiger sei es nun, die Auffrischungsimpfungen voranzutreiben, so Dörrer. Er appellierte an ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen, sich um einen Termin beim Hausarzt zu bemühen. Bislang haben erst 1,8 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt eine dritte Spritze erhalten, wie das Gesundheitsministerium der MZ mitteilte. pm, ots

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