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Kabinetts-Ranking: Hubertus Heil top, Annalena Baerbock "ungeeignet"

Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer wurde in einem Ranking ermittelt, ob die Befragten die Mitglieder des neuen Bundeskabinetts für ihr Ministeramt geeignet halten oder nicht. Gewertet wurden nur die Antworten der Befragten, die die jeweiligen Politiker zumindest namentlich kennen.

 

Vergleicht man die Anteile derer, die ein Kabinettsmitglied für geeignet halten mit denen, die es für nicht geeignet halten, liegen Hubertus Heil (+ 55 Prozentpunkte) und Karl Lauterbach (+ 50 Prozentpunkte) mit einem deutlich positiven Saldo an der Spitze. So überwiegt der Anteil derer, die Hubertus Heil (71%) beziehungsweise Karl Lauterbach (73%) für ihr Amt geeignet halten, deutlich gegenüber dem Anteil derer, die ihnen das Amt nicht zutrauen (16% bzw. 23%).

 

Christine Lambrecht und Annalena Baerbock am Ende der Rangliste

 

Es folgen Cem Özdemir und Wolfgang Schmidt mit einem positiven Saldo von + 41 bzw. + 40 Prozentpunkten. Eine Differenz von jeweils + 37 und + 30 Prozentpunkten weisen Robert Habeck und Anne Spiegel auf. Bei Svenja Schulze und Christian Lindner beträgt der Abstand zwischen denen, die ihnen das Amt zutrauen und denen, die das nicht tun, + 28 bzw. + 24 Prozentpunkte. Eine positive Differenz von weniger als 20 Prozentpunkten weisen Steffi Lemke (+ 19), Marco Buschmann (+ 15), Volker Wissing (+ 15), Klara Geywitz (+ 13), Nancy Faeser (+ 13) und Bettina Stark-Watzinger (+ 12) auf.

Am Ende der Rangliste liegen Christine Lambrecht (- 27) und Annalena Baerbock (- 29). Letzterer trauen 60 Prozent der Befragten das Amt als Außenministerin nicht zu.

 

Kabinettsranking - Erwartungen an das neue Bundeskabinett

  • Hubertus Heil + 55
  • Karl Lauterbach + 50
  • Cem Özdemir + 41
  • Wolfgang Schmidt + 40
  • Robert Habeck + 37
  • Anne Spiegel + 30
  • Svenja Schulze + 28
  • Christian Lindner + 24
  • Steffi Lemke + 19
  • Marco Buschmann + 15
  • Volker Wissing + 15
  • Klara Geywitz + 13
  • Nancy Faeser + 13
  • Bettina Stark-Watzinger + 12
  • Christine Lambrecht - 27
  • Annalena Baerbock - 29

Lauterbach besserer Gesundheitsminister als Spahn

 

62 Prozent glauben, dass Lauterbach ein besserer Gesundheitsminister als Spahn wird

Eine große Mehrheit von 62 Prozent geht davon aus, dass der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eine bessere Arbeit machen wird als sein Vorgänger Jens Spahn. 7 Prozent glauben, dass Karl Lauterbach eine schlechtere Arbeit machen wird, 28 Prozent erwarten keinen Unterschied.

 

AfD-Anhänger glauben nicht an Lauterbach

 

Unter den Anhängern der Koalitionsparteien sowie der Linkspartei erwartet jeweils eine deutliche Mehrheit von zwei Dritteln oder mehr, dass Karl Lauterbach bei der Corona-Pandemie eine bessere Arbeit machen wird als sein Vorgänger. Auch von den Anhängern der Unionsparteien erwartet noch eine knappe Mehrheit (51%) eine Verbesserung. Eine andere Meinung äußern lediglich die AfD-Anhänger, von denen nur 12 Prozent von Karl Lauterbach eine bessere Arbeit in der Corona-Pandemie erwarten als von Jens Spahn.

 

CDU-Vorsitz: Merz bei CDU-Wählern deutlich vor Röttgen und Braun

 

Auf die Frage, welcher der drei Bewerber für den Parteivorsitz der CDU am besten geeignet ist, nennen aktuell 23 Prozent aller Wahlberechtigten Norbert Röttgen, 21 Prozent Friedrich Merz und 10 Prozent Helge Braun. Unverändert 46 Prozent halten keinen der drei genannten Kandidaten für einen geeigneten CDU-Vorsitzenden. Bei den Wählern der CDU liegt Friedrich Merz mit 36 Prozent vor Norbert Röttgen mit 19 Prozent und Helge Braun mit 9 Prozent. Von den CDU-Wählern hält über ein Drittel (36%) keinen der genannten Kandidaten als CDU-Vorsitzenden für geeignet.

 

SPD und Union legen einen Punkt zu, Grüne verlieren zwei Punkte

 

Bei den Parteipräferenzen gewinnen sowohl die SPD als auch die Unionsparteien jeweils einen Prozentpunkt hinzu und kommen aktuell auf 26 bzw. 23 Prozent. Die Grünen verlieren gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte und erreichen 15 Prozent. Die Werte für alle anderen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. So kommt die FDP auf 11 Prozent, die AfD auf 10 Prozent und die Linke auf 5 Prozent. Auch die Werte für die sonstigen Parteien (10%) bleiben unverändert. 

pm, ots, Quelle: RTL/ntv Trendbarometer 

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