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Weltärztechef Montgomery: Lob und Tadel für Karl Lauterbach

Der Chef des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery kritisiert die Überlegungen des neuen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD), dreifach Geimpfte von der sogenannten 2G-plus-Regel auszunehmen.

 

"Aus rein medizinischer Sicht macht der Plan von Karl Lauterbach, dreifach Geimpfte von der 2G-Plus-Regel auszunehmen, keinen Sinn. Ich würde es begrüßen, wenn man die Testpflicht erhalten würde", sagt Montgomery im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland" im Gespräch mit den Moderatoren Hans-Ulrich Jörges und Christian Rach.

 

Impfstoff-Inventur ist richtig

 

Dass Lauterbach eine Impfstoff-Inventur vorgenommen habe, begrüße er hingegen ausdrücklich: "Es ist gut, dass wir jetzt merken, dass wir in den nächsten drei bis vier Monaten einen Mangel an Impfstoff haben. Die Zeiten, wo man Monate auf Impfstofflieferungen warten musste, sind vorbei. Es ist gut, dass Karl Lauterbach die Inventur gemacht hat. Denn so kann man jetzt nachbestellen. Ich bin sehr guter Hoffnung, dass wir genügend Impfstoff für das erste Quartal 2022 haben werden."

 

Lob für Bundeskanzler Olaf Scholz

 

Montgomery lobt im Gespräch zudem die Äußerung des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), er sei auch Kanzler der Ungeimpften. "Ich bin auch der Arzt der Ungeimpften. Obwohl ich heftig gegen Ungeimpfte polemisiere und versuche sie dazu zu kriegen, sich impfen zu lassen. In der Sekunde, in der ein Mensch krank ist, kennen wir in Deutschland keine Frage nach dem Verschulden oder einer Mitschuld an der Erkrankung. Wir behandeln alle Menschen gleich." pm, ots

 

English version

 

The head of the World Medical Association Frank Ulrich Montgomery criticises the considerations of the new Federal Minister of Health Karl Lauterbach (SPD) to exempt triple vaccinated people from the so-called 2G-plus rule.

 

"From a purely medical point of view, Karl Lauterbach's plan to exempt triple vaccinated people from the 2G-plus rule makes no sense. I would welcome it if compulsory testing were retained," says Montgomery in the podcast "Die Wochentester" by "Kölner Stadt-Anzeiger" and "RedaktionsNetzwerk Deutschland" in conversation with the hosts Hans-Ulrich Jörges and Christian Rach.

 

Vaccine inventory is correct

 

On the other hand, he expressly welcomes the fact that Lauterbach has undertaken a vaccine inventory: "It is good that we now realise that we will have a shortage of vaccine in the next three to four months. The times when you had to wait months for vaccine supplies are over. It is good that Karl Lauterbach has taken stock. Because now it is possible to reorder. I am very hopeful that we will have enough vaccine for the first quarter of 2022."

 

Praise for Chancellor Olaf Scholz

 

In the interview, Montgomery also praised the statement of the new German Chancellor Olaf Scholz (SPD) that he is also the chancellor of the unvaccinated. "I am also the doctor of the unvaccinated. Although I polemicise fiercely against the unvaccinated and try to get them to get vaccinated. The second a person is sick, in Germany we don't know any question of fault or complicity in the illness. We treat all people equally." pm, ots, mei

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