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Außenministerin Baerbock bringt Nato-Russlandrat ins Spiel

Die ersten Tage im Amt der neuen Außenministerin Annalena Baerbock verliefen turbulent.

 

Angesprochen auf die Lage an der russisch-ukrainischen Grenze erklärt Baerbock im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit": "Angesichts der Gefahr einer militärischen Eskalation müssen wir auch die Möglichkeiten im Rahmen der Nato nutzen, den Nato-Russlandrat zum Beispiel, der seit Jahren auf Eis liegt." Befragt, ob der Eindruck zutreffe, die Grünen seien in der Ampel-Regierung die Moralisten, die Sozialdemokraten die kalten Interessenpolitiker, entgegnet Baerbock: "Angesichts der gegenwärtigen Krisen habe ich keine Zeit, mich an Pappkameraden abzuarbeiten. Es gibt weder hundertprozentige Interessens- noch Moralpolitik." pm, ots

 

English version

 

The first days in office of the new Foreign Minister Annalena Baerbock were turbulent.

Addressing the situation on the Russian-Ukrainian border, Baerbock explained in an interview with the German weekly newspaper "Die Zeit".

 

 "In view of the danger of a military escalation, we must also use the possibilities within the framework of Nato, the Nato-Russia Council, for example, which has been on ice for years." Asked whether the impression is true that the Greens are the moralists in the traffic light government, the Social Democrats the cold interest politicians, Baerbock replies: "In view of the current crises, I have no time to work off cardboard dummies. There is neither one hundred per cent interest politics nor moral politics." pm, ots, mei

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