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Oskar Lafontaine verteidigt Lisa-Fitz-Satire und verlangt Kohortenstudie

"Die NachDenkSeiten haben ein wichtiges Dokument veröffentlicht. 390 Ärzte sehen in der Impfung einen geringen Nutzen und weisen auf die ungeklärten Risiken hin", beginnt Oskar Lafontaine seinen Post. (https://www.nachdenkseiten.de/.../211220-2021-12-13... ). Die für Lafontaine  wichtigste Passage in diesem Dokument lautet: „Aktuelle Studien zeigen, dass sich weder die Viruslast noch die Anzahl der Personen, an welche die Infektion weitergegeben wird, zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden." Geimpfte seien demnach genauso ansteckend wie Ungeimpfte und könnten gleichermaßen zur Verbreitung der Erkrankung beitragen. Es bliebe also der Schutz vor allem für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor einem schweren Krankheitsverlauf bis hin zum Tod. Die Studien, auf die die Ärzte verwiesen, seien seriös. Auch wenn es gegenteilige Äußerungen von Wissenschaftlern gebe, zeigen sie doch, wie leichtfertig und verantwortungslos die von der Politik und den „Corona-Experten“ betriebene Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und Ungeimpfte sei, so Lafontaine.

 

Eine Kohortenstudie ist notwenig

 

Um die in der Wissenschaft umstrittenen Fragen zu klären, wäre eine Kohorten-Studie notwendig, in der zum Beispiel 50.000 Bürger regelmäßig auf eine Corona-Infektion getestet würden, so der Linken-Politiker weiter. Der größte Fehler der von der Regierung Merkel und den Regierungschefs der Länder zu verantwortenden Corona-Politik sei, dass nach zwei Jahren eine solche Kohortenstudie ebenso wie andere wichtige Daten immer noch nicht vorlägen.

 

Kohortenstudien sind kosten- personalintensiv

 

Lafontaine zitiert hier den RKI-Chef, Lothar Wieler, im „Zeit“-Interview: „Ich sage seit Jahren, dass wir eine solche Kohortenstudie brauchen. Aber so etwas ist sehr kosten- und personalintensiv und ist auch nicht über Nacht aufgebaut. Auch andere kontinuierliche Studien zur Gesundheit der Menschen in Deutschland sind nicht auskömmlich finanziert. Es ist unser gesetzlicher Auftrag, die Gesundheit der Deutschen zu beschreiben. Wir würden das gern intensiver machen.“ (https://www.zeit.de/.../lothar-wieler-corona.../seite-3... )

 

Studie könnte die Pandemie faktenbasiert bekämpfen

 

Das ist für Lafontaine "wirklich skandalös und unglaublich". Man stelle das Geld nicht zur Verfügung, um eine Studie zu finanzieren, auf deren Grundlage die Pandemie faktenbasiert bekämpft werden könnten. Das beweise einmal mehr die mangelnde Seriosität und Unglaubwürdigkeit der bisherigen Corona-Politik.

 

Kritische Öffentlichkeit in den sozialen Medien

 

Eine kritische Öffentlichkeit finde man laut dem Linken-Politiker allenfalls in den sozialen Medien. Unter den in der Corona-Politik überwiegend die Regierungslinie vertretenen Medien seien die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten besonders servil. Manchmal drehten sie durch.

 

Lisa Fitz macht Fehler in Satire-Sendung

 

Ein Beispiel: In der Kabarett-Sendung „Spätschicht“ des SWR habe Lisa Fitz gesagt: Laut Europäischer Arzneimittelagentur seien die Folgen durch die Covid-19-Impfstoffe für 5.000 Menschen tödlich gewesen. Sie hätte dabei den Fehler gemacht, in einer Satire-Sendung nicht darauf hinzuweisen, dass aus dieser Zahl keinesfalls hervorgehe, dass tatsächlich 5.000 Menschen wegen der Impfung gestorben seien, sondern dass sie nach der Impfung gestorben seien und daher nicht gesichert sein könne, dass in jedem Fall die Impfung die Ursache des Todes gewesen sei.

 

"Spätschicht"-Sendung  wurde auf Kanälen gelöscht

 

Nachdem unter anderem die Tageszeitung  „taz“, und „Spiegel-Online“ Alarm geschlagen und auf diese „ungeheure Falschbehauptung“ von Lisa Fitz hingewiesen hätten, habe der verschreckte SWR diese Ausgabe der „Spätschicht“ in der ARD-Mediathek und auf allen SWR-Plattformen und -Kanälen „depubliziert“, also gelöscht, so Lafontaine in seinem Post.

 

Nachrichtensendungen sind keine Satiresendungen

 

"Peinlich nur: Die öffentlich-rechtlichen Sender machen denselben Fehler, obwohl ihre Nachrichtensendungen keine Satiresendungen sind. Sie melden immer häufiger, um wieviel die Zahl der „Corona-Toten“ gestiegen ist und vergessen darauf hinzuweisen, dass man, wenn Menschen mit einer Corona-Infektion sterben, nicht sagen kann, sie sind in jedem Fall wegen der Corona-Infektion gestorben. Es ist wohl keine Verschwörungstheorie, wenn ich vermute, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk jetzt seine Nachrichtensendungen nicht in der ARD-Mediathek und auf allen SWR-Plattformen und -Kanälen „depubliziert“, sagt Lafontaine in seinem Post. mei

Quelle: https://www.facebook.com/search/posts/?q=oskar%20lafontaine

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