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Audi-Manager soll neuer Ford-Chef in Deutschland werden

Der langjährige Audi-Manager Martin Sander soll neuer Chef von Ford Deutschland werden. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Er tritt damit die Nachfolge von Gunnar Herrmann an, der Ende November vom Vorsitz der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat gewechselt ist. Zudem soll der 54-Jährige nach Informationen der Zeitung auch die gesamte Pkw-Sparte von Ford Europa verantworten.

 

An diesem Montag soll die Entscheidung der US-Konzernmutter zur neuen Führung mittags offiziell verkündet werden. Ein Ford-Sprecher wollte die Vorgänge weder kommentieren noch dementieren. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger steht mit Martin Sander erstmals wieder ein Manager an der Ford-Spitze, der nicht aus dem eigenen Unternehmen kommt.

 

Viele Aufgaben für Audi übernommen

 

Der gebürtige Hildesheimer begann seine Karriere nach seinem Maschinenbau-Studium 1995 bei Audi in Ingolstadt. Es folgten verschiedene Führungsaufgaben in Marketing und Vertrieb. Nach Stationen in Kanada, Großbritannien und Amerika verantwortete Sander von 2016 bis 2019 das Geschäft für den Heimatmarkt. Seit Mitte 2019 war er für den Vertrieb Europa verantwortlich. Anfang November wurde bekannt, dass der Automanager das Ingolstädter Unternehmen verlässt. Nur kurze Zeit später gab Ford bekannt, seine Führungsstrukturen in Deutschland und Europa zu verändern und einen Generationswechsel einzuläuten. pm, ots

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