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Spielabbruch in Duisburg: Es gab keinen rassistischen Vorfall

Die Ermittlungen der Polizei nach dem Spielabbruch der Partie zwischen dem MSV Duisburg und VfL Osnabrück sind jetzt abgeschlossen.

 

Diese Ergebnisse bestätigen laut Polizei nicht, dass es beim Heimspiel der beiden Fußball-Drittligisten am 19. Dezember eine rassistische Äußerung des beschuldigten Zuschauers gegenüber dem dunkelhäutigen Osnabrück-Spieler Aaron Opoku gegeben habe. Das teilte ein Sprecher der Polizei Duisburg der NRZ/WAZ-Sportredaktion mit. Das erste Spiel der Rückrunde war kurz vor Weihnachten aufgrund des damals vermuteten rassistischen Vorfalls in der 33. Minute durch Schiedsrichter Nicolas Winter beim Stand von 0:0 unterbrochen worden. Der VfL Osnabrück sah sich danach nicht im Stande, die Partie fortzusetzen. Es war das erste Mal, dass im deutschen Profi-Fußball eine Partie wegen einer vermeintlichen rassistischen Äußerung abgebrochen wurde.

 

Begegnung wird am 2. Februar wiederholt

 

Der DFB hat beschlossen, die Begegnung am 2. Februar um 19 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg zu wiederholen. Die Ermittlungsbehörden haben die Akte inzwischen der Staatsanwaltschaft übergeben. Dies teilte die Pressestelle mit. Die Staatsanwaltschaft werde über das weitere Vorgehen in dem Fall entscheiden. pm, ots

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