Thomas-Drach-Prozess: Angeklagter will Freispruch

Kurz vor dem Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer Thomas Drach in Köln, strebt sein Verteidiger Andreas Kerkhoff einen Freispruch für seinen Mandanten an.

 

Herr Drach strebt einen Freispruch an, weil die Vorwürfe völlig haltlos sind. Es gibt keinerlei stichhaltige Beweise dafür, dass gerade mein Mandant die angeklagten Überfälle begangen hätte. Die Anklageschriften stützen sich sämtlich auf lückenhafte Indizien und reine Spekulationen", sagte Kerkhoff der "Kölnischen Rundschau". "Ein Beschuldigter mit einer anderen Vita müsste sich ganz sicher in keinem der vier Fälle vor Gericht verantworten", ergänzte der Anwalt.

Das Kölner Landgericht bereitet sich auf den am kommenden Dienstag beginnenden Prozess gegen den früheren Reemtsma-Entführer intensiv Thomas Drach vor. Die Verhandlung findet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt. Bereits am Mittwoch standen am Justizzentrum Absperrungen und Verkehrsschilder bereit, die auf ein absolutes Halteverbot vom 1. Februar bis zum 29. September - dem voraussichtlich letzten Verhandlungstag - hinweisen. pm, ots