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Das sagen Union Berlin und der VfL Wolfsburg zum Wechsel von Max Kruse

Max Kruse kehrt zum VfL Wolfsburg zurück. Fünfeinhalb Jahre nach seinem Wechsel von den Wölfen zu Werder Bremen schließt sich der Stürmer erneut den Grün-Weißen an.

 

Der 33-Jährige kommt von Union Berlin und einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschreiben, so der Verein. „Ich habe die Entscheidung getroffen, zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, weil unsere gemeinsame Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist. Ich weiß, was auf mich zukommt und ich nehme diese Herausforderung an. Ich freue mich auf die Mannschaft und werde alles geben, um dem Team zu helfen“, so Max Kruse. VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Max Kruse die vor uns liegenden Aufgaben angehen können. Er ist ein Spieler, der in der Offensive flexibel einsetzbar ist und der seine fußballerischen Qualitäten bei jedem Verein, für den er bislang gespielt hat, unter Beweis gestellt hat. Von daher sind wir überzeugt, dass er uns sofort weiterhelfen wird.“

 

Saison 2015/2016: 32 Spiele und sechs Tore für die Wölfe

 

Max Kruse war in der Saison 2015/2016 von Borussia Mönchengladbach zum VfL Wolfsburg gekommen, erzielte in 32 Spielen sechs Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Anschließend wechselte er für drei Jahre nach Bremen, arbeitete dort von 2017 bis 2019 mit VfL-Trainer Florian Kohfeldt zusammen. In Bremen kam der ehemalige Nationalspieler auf insgesamt 32 Tore (26 Vorlagen).

 

Von Fenerbahce zu Union Berlin

 

In der Saison 2019/2020 wechselte er in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul (sieben Tore in 20 Spielen), ehe er im Sommer 2020 in die Bundesliga zu Union Berlin zurückkehrte und dort in 38 Spielen 16 mal traf (zehn Vorlagen). Insgesamt bestritt Kruse, der in der Bundesliga auch noch für den SC Freiburg und den FC St. Pauli spielte, bislang 288 Bundesligaspiele, in denen ihm 90 Tore und 78 Vorlagen gelangen. Für die Nationalmannschaft erzielte er zwischen 2013 und 2015 vier Tore in 14 Spielen.

 

Max Kruses Abschied von Union Berlin 

 

Der 1. FC Union Berlin und Max Kruse gehen ab sofort getrennte Wege, schreibt der Klub auf seiner Homepage. Kurz vor Ende des Wintertransferfensters habe der 33-jährige Stürmer Union darüber informiert, den Verein unmittelbar verlassen zu wollen, um ein Angebot des derzeitigen Tabellenfünfzehnten VfL Wolfsburg anzunehmen.

 

Im Sommer 2020 nach Berlin gewechselt

 

Kruse war im Sommer 2020 nach seiner Vertragsauflösung bei Fenerbahce Istanbul in die Bundesliga zurückgekehrt und hatte sich dem 1. FC Union Berlin angeschlossen. Seine erste Spielzeit im Union-Trikot beendete er trotz langwieriger Verletzung mit 11 Toren und 5 Vorlagen in 22 Bundesliga-Einsätzen als bester Scorer der Mannschaft. Sein Tor zum 2:1-Sieg gegen Rasenballsport Leipzig in der Nachspielzeit des letzten Saisonspiels 2020/21 ebnete Union den Weg in UEFA Europa Conference League. In der aktuellen Spielzeit gelangen Kruse fünf Treffer in der Bundesliga, zwei im DFB-Pokal und je einer in den UECL Play-Offs und in der Gruppenphase.

 

45 Pflichtspiele für die Eisernen absolviert

 

Max Kruse verlässt Union nach insgesamt 45 Pflichtspielen, in denen er 19 Tore erzielte und 12 weitere vorbereitete. Sein Weg führt ihn zurück zum VfL Wolfsburg, für den er bereits in der Saison 2015/16 in 43 Partien aufgelaufen war. „An alle von meinem Verein, den ich nun verlasse: Ich bin vor anderthalb Jahren nach Berlin gekommen, weil ich zu diesem Verein - dem 1.FC Union Berlin - wollte. Das hatte bei meinem damaligen Wechsel auch kaum einer verstanden oder geglaubt. Ich habe hier immer alles so gut ich kann gegeben und bin auch sehr stolz und froh, wo wir jetzt in der Tabelle stehen“, so Max Kruse.

 

 "Verständnis dafür, ein hoch dotiertes Angebot anzunehmen"

 

„Ich danke euch allen für euer Vertrauen in mich - und jetzt bitte ich euch um euer Verständnis für meine Entscheidung, ein Angebot das langfristig und hoch dotiert ist, anzunehmen. Dazu geht es um einen Verein, bei dem ich noch ein Kapitel offen habe, das ich nun zu Ende schreiben kann. Keine Entscheidung ist leicht und ich weiß was jetzt auf mich zu kommt - aber es ist meine Entscheidung. Ich drücke allen Unionern weiter die Daumen und bin mir sicher, dass die Mannschaft die Saison erfolgreich zu Ende spielen wird.“

 

Max Kruse hat über Union den Weg in die Bundesliga gefunden

 

„Max Kruse hat über Union den Weg zurück in die Bundesliga gefunden und uns mit seiner Erfahrung, seinen Fähigkeiten und nicht zuletzt seinen Toren sehr geholfen. Sein Abschied trifft uns unerwartet und es wird eine anspruchsvolle Aufgabe, diesen Verlust sportlich zu kompensieren. Er wollte diesen Wechsel jedoch unbedingt jetzt vollziehen, daher haben wir uns mit dem VfL Wolfsburg entsprechend geeinigt. Wir danken Max für seine Leistungen im Union-Trikot und wünschen ihm sportlich und privat alles Gute“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball beim 1. FC Union Berlin, zum Wechsel des Routiniers.

 

Wertvollste Phase der Vereinsgeschichte

 

„Die sportlich erfolgreichste und wirtschaftlich wertvollste Phase unserer Vereinsgeschichte ist, neben vielen Spielern, Trainern und Mitarbeitern, auch Max Kruse zu verdanken, das werden wir nicht vergessen. Wenn er sich nun jedoch ganz bewusst gegen die Chance entscheidet, mit Union in dieser Saison Geschichte zu schreiben, akzeptieren wir das“, kommentiert Union-Präsident Dirk Zingler den Transfer.

 

Nicht gegen seinen Willen vertraglich zwingen

 

„Aufgabe des Präsidiums des 1. FC Union Berlin ist es, die Interessen des Vereins zu wahren. Bei allen Transfers tun wir das in Abstimmung mit dem Geschäftsführer Profifußball und dem Cheftrainer. Wir haben einvernehmlich entschieden, Max nicht gegen seinen Willen vertraglich zu zwingen, bei Union zu bleiben, sondern den sportlichen Verlust finanziell angemessen entschädigen zu lassen.“

pm, ots, mei

Quelle: https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/profis/Max-Kruse-wechselt-zum-VfL-Wolfsburg-20528X/

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