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Toter aus der Nordsee - Polizei startet internationale Öffentlichkeitsfahndung

Die Polizei in Wilhelmshaven und die Staatsanwaltschaft Oldenburg habe eine internationale Öffentlichkeitsfahndung gestartet.

 

Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, soll so die Identität eines Mannes geklärt werden, der im Sommer 1994 westlich von Helgoland tot aus der Nordsee geborgen und vermutlich Opfer eines Verbrechens wurde. Die Ermittler planen, umfangreiches Bildmaterial ins Netz zu stellen - darunter Aufnahmen der Kleidung, aber auch eine Gesichtsrekonstruktion des Unbekannten, der zum Tatzeitpunkt zwischen 45 und 50 Jahren alt gewesen soll. Durch entsprechende Hinweise auf die Identität des Opfers hoffen die Ermittler, möglicherweise auch auf die Spur des Mörders zu kommen.

 

Cold-Case-Kurs Polizeiakademie Nienburg

 

Zwar war der Fall in den zurückliegenden Jahren immer wieder aufgerollt worden, eine heiße Spur ergab sich dabei aber nicht. Im Zuge eines Cold-Case-Kurses an der Polizeiakademie Nienburg war mit internationalen Spezialisten nun der neue Zeugenaufruf initiiert worden. Wie die "NOZ" weiter berichtet, geht die Polizei in Niedersachsen aufgrund der Kleidung der Leiche davon aus, dass der Mann Bezüge nach Großbritannien hatte. Für eine neuerliche rechtsmedizinische Untersuchung war der Leichnam laut der Zeitung im Dezember exhumiert worden. pm, ots

 

Mehr Hinweise zum Thema

https://www.interview-welt.de/2022/02/01/helgoland-staatsanwaltschaft-und-polizeiakademie-rollen-cold-case-fall-wieder-auf/

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