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DFB-Präsidentenkandidat will mehr Migranten und Frauen in der Führung des Verbandes

DFB-Präsidentschaftskandidat Bernd Neuendorf will im Falle seiner Wahl mehr Frauen und Menschen mit Einwanderungs- geschichte in Führungspo-sitionen bringen.

 

"Sollte ich gewählt werden, müssen wir bei diesem Thema und bei der Frage von mehr Diversität im DFB insgesamt vorankommen. Ich denke, dass sich das Bild unserer Gesellschaft im Verband besser abbilden muss", sagte Neuendorf im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Dazu wolle er "eine weitere Präsidiumsposition für den Bereich Diversität und Vielfalt" schaffen. "Die zuständige Person soll sich insbesondere darum kümmern, wie wir künftig mehr junge Leute, mehr Frauen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte in verantwortliche Positionen bringen können." Dies sei ihm ein großes Anliegen.

 

Unterstützung aller Landesverbände

 

Beim DFB-Bundestag am 11. März in Bonn will sich Neuendorf zum DFB-Präsidenten wählen lassen. Der 61-Jährige, aktuell Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM), hat die Unterstützung aller Landesverbände und ist deshalb Favorit bei der ersten Kampfabstim-mung um das Präsidentenamt der DFB-Geschichte. Einziger Gegenkandidat ist Peter Peters. Der 59-Jährige ist derzeit an der Seite von Rainer Koch DFB-Interimspräsident und der Wunschkandidat der Deutschen Fußball Liga (DFL). pm, ots

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